CFC-Trainer: "Funke muss überspringen"

Fussball Horst Steffen erwartet vor allem Einsatz

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Horst Steffen (li.) und sein Co-Trainer Sreto Ristic haben mit dem CFC noch eine Menge vor. Foto: Harry Härtel

Seit nunmehr drei Wochen schwitzen die Kicker des Chemnitzer FC, um sich auf die kommende Drittligasaison vorzubereiten. Dabei führt der neue Chefcoach Horst Steffen die Regie.

Die kurze Zeit hat dem 48-Jährigen gereicht, um sich einzuleben. "Schon als ich das erste Mal das Stadion betrat, habe ich mich wohl gefühlt. Dann kamen zum offiziellen Trainingsstart 1.600 Fans. Das zeigt, dass es in der Stadt großes Interesse am Club gibt.

Ordentliche Vorbereitung

Inzwischen habe ich auch ein Wohnung gefunden und bin gerade dabei, die letzten Einrichtungsgegenstände anzuschaffen", sagte Steffen. Für seine Mannschaft, die im Sommer personell runderneuert wurde, hat der gebürtige Krefelder derzeit viele lobende Wort übrig.

"Die Truppe hat intensive Einheiten in den Knochen. Schon jetzt kann ich sagen, dass alle sich schnell gefunden haben, richtig mitziehen und sich das Team entwickelt. Ich habe bisher nicht das Gefühl, dass einer ausschert", sagte der Chefcoach, der aber auch noch genügend Handlungsbedarf sieht.

Kleinigkeiten werden entscheiden

So habe das Testspiel beim ZFC Meuselwitz trotz des 1:0-Sieges gezeigt, dass es noch viel Arbeit gibt. Zu einem Saisonziel will sich Steffen übrigens nicht konkret äußern. "Die Liga ist äußerst ausgeglichen, in jeder Partie werden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Du kannst schnell fünfmal hintereinander gewinnen, aber ebenso oft in Folge verlieren. Wichtig ist, dass die Mannschaft auf dem Platz bedingungslos mitzieht und so der Funke auch auf die Zuschauerränge überspringt", erklärte der neue Mann an der Seitenlinie.

In den kommenden Tagen sollen weitere mannschaftsinterne Personalien geklärt werden. Dann soll entschieden werden, wer in der Saison die Kapitänsbinde trägt und wer dem Mannschaftsrat angehören wird.