Chemnitzer FC trennt sich von Lok Leipzig unentschieden

Fußball 1:1 im Spiel gegen Lok Leipzig

Leipzig. 

Leipzig. Der Chemnitzer FC hat am 6. Spieltag der Fußball-Regionalliga vom 1. FC Lok Leipzig einen Zähler mitgebracht. Das Team von Cheftrainer Daniel Berlinski verbuchte am Samstag im Bruno-Plache-Stadion vor rund 2000 Zuschauern ein 1:1 (0:1) und bleibt damit im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Berlinski nahm in seiner Startelf gegenüber dem jüngsten Pokalspiel gegen Hoffenheim keine Änderungen vor. Beide Teams legten gleich nach dem Anpfiff ordentlich los. Die erste Chance des Spiels hatte der CFC in der 10. Minute. Nach einer ansprechenden Kombination hatte Danny Breitfelder im Leipziger Strafraum viel Platz, scheiterte aber aus Nahdistanz am gegnerischen Keeper. Danach gingen die Gäste weiter selbstbewusst zur Sache, konnten sich aber keine weiteren Möglichkeiten herausspielen.

 

 

Leipziger Führung nach einer halben Stunde

 

 

Mitte der ersten Hälfte gelang den Gastgeber in der Offensive wieder etwas Nennenswertes. Allerdings fehlte es dem Kopfball von Djamal Ziane an der notwendigen Präzision, denn das Spielgerät gerät ging knapp über den Kasten. Wie es richtig funktioniert, demonstrierte dann Zianes Teamkollege Maik Salewski. In der 30. Minute wurde die Innenverteidigung der Gäste mit einem langen Ball ausgehebelt. Der Ex- Chemnitzer Sascha Pfeffer schickte Maik Salewski auf die Reise, der allein auf Keeper Jakub Jakubov zumarschierte und eiskalt zur Leipziger Führung verwandelte. Für die Gastgeber war dieser Treffer offenbar eine Initialzündung, denn in den folgenden Minuten dampfte Lok den Gästen etwas davon und hätte nach 40 Minuten erhöhen können. Die Führung der Gastgeber nach 45 Minuten ging in Ordnung.

 

 

"Schlitzohr" Bickel

 

Nach dem Seitenwechsel ging es nicht minder intensiv zu, vielmehr wurde unter dem Kessel noch mehr Feuer gemacht. Allerdings passierte in den Strafräumen wenig, vielmehr stieg die Anzahl der Zweikämpfe sowie die Pfiffe des Schiedsrichters. Kritisch wurde es in der 66. Minute, als sich Jakubov einen Fehler leistete und Pfeffer fast davon profitiert hätte. Der CFC mühte sich zwar redlich, konnte aber zunächst nicht richtig Fahrt aufnehmen. Doch dann bewarb sich Christian Bickel erfolgreich um den Titel "Schlitzohr des Jahres" . Er führte einen Freistoß blitzschnell aus und traf in der 71. Minute zum 1:1. "Wir sind sicherlich nicht so ins Spiel gekommen, wie wir es uns vorgestellt hatten, haben uns dann aber in der 2. Halbzeit richtig reingebissen", sagte der Chemnitzer Torschütze. Neun Minuten vor Feierabend versuchte es Paul Milde mit einem Distanzschuss , verfehlte dabei das Lok-Tor nur knapp. Schließlich blieb es beim 1:1, dass über die gesamte Spielzeit gesehen sicherlich als gerecht eingestuft werden kann.