Chemnitzer Frühling steht in den Startlöchern

Messe Halle 2 mit Alpakas, Minipony, Minischwein und mehr

Vom Schmetterling über die Schwebfliege zu den Wild- und Honigbienen - wenn sich vom 8. bis 10. März bereits zum 16. Mal die Türen des "Chemnitzer Frühlings" öffnen, dann bekommen die kleinen Gartenhelfer in der Messe Chemnitz eine große Bühne. "Die Lebens- und Nahrungsbedingungen der Blüten bestäubenden Insekten verschlechtern sich von Jahr zu Jahr.

Optimale Lebensbedingungen für Schmetterlinge und Bienen

Mit unserem Sonderthema möchten wir die Besucher mit vielen einfach umsetzbaren Beispielen darüber informieren, was jeder Einzelne für den Erhalt von Bienen, Schmetterlingen und anderer nützlicher Insekten tun kann", sagt Projektleiterin Philine Matthäus.

Für die Gestaltung der Sonderschau haben sich die Messemacher professionelle Unterstützung von Heike Janthur und Sven Rudolph geholt. Die 49-jährige Chemnitzerin ist ausgebildete Bienensachverständige für Chemnitz und den Landkreis Mittelsachsen, der 35-Jährige Inhaber der Landimkerei Mülsen im Landkreis Zwickau.

"In meiner Arbeit versuche ich unter anderem Kleingärtner und die für Grünanlagen zuständigen Mitarbeiter von Gemeinde- und Stadtverwaltungen dafür zu sensibilisieren, dass Bienen und Schmetterlinge möglichst optimale Lebensbedingungen vorfinden", sagt Heike Janthur.

Messe wird erstmals zum Bauernhof

Der diesjährige "Chemnitzer Frühling" wartet mit einer Premiere auf: Erstmals soll neben der Halle 1 auch die Halle 2 genutzt werden - und zwar als Bauernhof. Tiere wie Alpakas, ein Minipony, ein Minischwein, Rassegeflügel, Kaninchen und frisch geschlüpfte Küken sollen die Atmosphäre eines Bauernhofes in der rund 1000 Quadratmeter großen Halle versprühen.

Sarah Kretschmar, seit 2017 Chefin des gleichnamigen biologisch produzierenden Landwirtschaftsunternehmens aus Gersdorf, hat das Konzept sofort überzeugt. "Für uns als Direktvermarkter ist der ,Chemnitzer Frühling´ eine gute Möglichkeit, für unsere Produkte wie Eier, Äpfel, Apfelsaft und Apfelwein sowie die aus unseren Eiern hergestellten Nudeln und Eierlikör zu werben", sagt die 32-Jährige.