Chemnitzer Oboist erhält Mozartpreis 2018

Ehre Auszeichnung wird im Mai an Ekkehard Hering verliehen

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Ekkehard Hering. Foto: Pressefoto/Mozartgesellschaft Sachsen

Der Preisträger steht fest: Der Chemnitzer Oboist Ekkehard Hering erhält den Mozartpreis 2018 der Sächsischen Mozart- Gesellschaft, die damit dessen vielfältiges Engagement für einen überregionalen kulturellen Anspruch in Chemnitz würdigt.

"Durch Ekkehard Herings Netzwerk, seine Verbindungen und seinen Zuspruch stärkte und entwickelte sich ein kulturell-musikalischer Anspruch über den städtischen Tellerrand hinaus", sagt Franz Wagner-Streuber, Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft. "Die Verbundenheit zu Chemnitz, seine Persönlichkeit und deren Resonanz waren und sind Rahmen und Triebkraft für herausragende und die Attraktivität der Stadt und Region prägende Konzerterlebnisse. Der Mozartpreis 2018 wird im Rahmen des Eröffnungskonzertes des Sächsischen Mozartfests "Variationen" am 4. Mai um 19 Uhr in der Kreuzkirche Chemnitz verliehen.

Engagiertes Leben für die Musik

Ekkehard Hering begann seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte. Als Zehnjähriger erhielt er Oboenunterricht an der Bezirksmusikschule Schwerin. 1976 setzte er seine musikalische Ausbildung an der Spezialschule für Musik Berlin fort. 1979 bis1983 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. 1977 gewann er den 2. Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb "Concertino Praga", 1982 den 1. Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen.

Als Spiritus Rector des Netzwerkorchesters, Oboist der Robert-Schumann Philharmonie, Kammermusiker in vielfältigen Besetzungen und Gründer des Chemnitzer Barockorchesters engagiert sich Ekkehard Hering seit vielen Jahren im Chemnitzer Musikleben.

Konzerte führten ihn in verschiedene Länder Europas, nach Israel, Ägypten, Syrien, Jordanien, Amerika, Japan, Singapur, Thailand, Indonesien und auf die Philippinen. Er blickt auf eine langjährige Mitgliedschaft in der "Akademie für Alte Musik Berlin" zurück. Seine Erfahrung gibt er als Dozent im Jugendbarockorchester Michaelstein "Bachs Erben" weiter.