Chemnitzer treffen europäische Nachbarn

Fest Ungarn-Puzzle, französische Comics, russisches Bilderrätsel und vieles mehr

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Foto: ArtJazz/Getty Images/iStockphoto

Die Idee ist einfach: Mit Festen in der Nachbarschaft knüpfen Menschen neue Kontakte, pflegen bestehende Freundschaften und tragen so zur Lebensqualität in der Stadt bei. Und auch wenn nicht immer die gleiche Sprache gesprochen wird, so kann ein Nachbarschaftsfest trotzdem zusammenführen. Am Freitag findet im Rosenhof wieder das Europäische Nachbarschaftsfest statt.

Europäisches Nachbarschaftsfest geht in die zweite Runde

Von 14 bis 18 Uhr präsentieren sich unter dem Motto "Sprache verbindet" Vereine mit einem Programm für die ganze Familie. "Es ist jetzt das zweite Mal, dass das Fest in der City stattfindet. Letztes Jahr wurde es dort gut angenommen", erzählt Pia Sachs von der Stadtverwaltung. Organisatorische Unterstützung gibt es wie auch 2016 vom Verein Bürgerinitiative Chemnitz City.

"Wir tun das, weil uns Europa wichtig ist", sagt Birgit Leibner, Projektkoordinatorin des Vereins. Der Satz solle auch keinesfalls eine Floskel sein, ergänzt sie. "Deutschland und auch Chemnitz kann stark von Europa lernen, bei allen Befindlichkeiten, die es derzeit in der Bevölkerung gibt." Die Bürgerinitiative habe gute Beziehungen zu den internationalen Vereinen der Stadt.

Allerlei aus den verschiedenen Mitgliedsländern

Die sind auch beim Nachbarschaftsfest präsent. So wird es unter anderem ein deutsch-russisches Bilderrätsel geben, englisches Gebäck und Tee, Bücher, Ausmalbilder und ein Quiz von der Deutsch-Britischen Gesellschaft Chemnitz, französische Comics zum Ausmalen und Informationen zu Mulhouse von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Chemnitz, ein Ungarn-Puzzle, Rezepte zum Pflücken und Knabbereien vom Ungarischen Kulturverein Chemnitz und Umgebung und vieles mehr.

Eröffnet wird das Europäische Nachbarschaftsfest um 14 Uhr mit einem Konzert des Chors der Jüdischen Gemeinde Chemnitz. Am Freitagabend um 18 Uhr gibt es dann noch eine Lesung in der Stadtbibliothek, bei der unter anderem von einem Germanisten zwei Persönlichkeiten der Partnerstadt vorgestellt werden.