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Corona-Virus: Unterstützung für Selbstständige und Betriebe

Information Bei Verdienstausfall eine Entschädigung beantragen

Viele Arbeitnehmer in Sachsen haben Sorge, wie sich die Ausbreitung des Corona-Virus direkt auf sie und auf ihren Arbeitsplatz auswirkt. Die Landesdirektion Sachsen informiert: Wer auf Grund des Corona-Virus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. "Sächsische Betriebe, Selbstständige und Freiberufler sollen mit den möglichen finanziellen Folgen der neuen Viruserkrankung nicht alleingelassen werden", erklärt Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen.

 

Unterstützung bei Verdienstausfall

Bei Angestellten zahlt in der Regel der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt zunächst weiter. Dieser kann sich das Geld im Nachhinein von der Landesdirektion Sachsen auf Antrag erstatten lassen. Grundlage für die Entschädigung ist das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen. Danach bemisst sich die Entschädigung für die ersten sechs Wochen einer Quarantäne nach dem Verdienstausfall, also dem Netto-Arbeitsentgelt. Vom Beginn der siebenten Woche an richtet sich die Entschädigung nach der Höhe des Krankengeldes. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler den Verdienstausfall ersetzt. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Die Anträge sind innerhalb von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen.

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