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CSD: Bunt, schrill und mit viel Herzblut

Parade Hunderte Teilnehmer versammeln sich in Chemnitz

Der Christopher Street Day in Chemnitz startete heute in seine sechste Auflage. Zu dem Event, das für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern steht, kamen hunderte Teilnehmer zunächst an den Schillerplatz. Dort war der Ausgangspunkt für eine Parade in Richtung Hauptbahnhof und schließlich gen City in den Stadthallenpark. Im Grünen wurde ein buntes Fest gefeiert, verschiedene Vereine und Organisationen boten Beiträge an und es gab Info- und Aktionsstände.

"Mit der Demonstration wollen wir versuchen, die Akzeptanz und Gleichstellung verschiedener Lebensentwürfe weiter voranzutreiben", sagte Robert Lutz vom Verein Christopher Street Day, der die Veranstaltung organisierte. Es gehe um Toleranz und Solidarität - auch wenn man selbst vielleicht nicht direkt etwas mit der Szene zu tun habe.

Noch mehr Aktionen unter der Regenbogenflagge

Der Parade am Samstag ist eine Aktionswoche vorausgegangen, unter anderem mit einem Bowling-Turnier, einer Talk-Runde und einem Vortrag. "Unsere Ziele sind Öffentlichkeitsarbeit für die von uns vertretenen Personengruppen zu leisten und entsprechende Veranstaltungen organisieren", ergänzt Robert Lutz.

Außerhalb des Events am Wochenende gebe es regelmäßige Angebote und Gruppentreffen vom Verein different people, dem Sportverein Queerschläger sowie gelegentliche Veranstaltungen des Lesben- und Schwulenverband Deutschland/Sachsen. Außerdem findet im "Fuchsbau" einmal im Monat die queere Partyreihe "We are Family" statt.



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