Ein Monopoly für Chemnitz

Aktion Chemnitzer können Vorschläge für Spielfelder machen

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Florian Freitag (re.) und Lukas Lenk von der Zwickauer Werbeagentur polar 1 präsentierten das Spiel. Foto: Andreas Seidel

Wer schon immer mal eine Straße seiner Stadt sein eigen nennen wollte, hat dazu bald Gelegenheit - ganz theoretisch natürlich nur. Denn Ende des Jahres soll es eine Monopoly-Edition von Chemnitz zu kaufen geben. Das gaben Florian Freitag und Lukas Lenk von der Zwickauer Werbeagentur polar 1 bekannt. "99 Prozent der Deutschen kennen das Spiel", sagte Freitag, der davon ausgeht, dass die Edition in Chemnitz gut ankommen wird. Erfahrungen hat seine Agentur bereits bei der Herstellung von Monopoly-Versionen aus Zwickau und dem Vogtland gesammelt. Das Besondere an den Stadt-Editionen sei der direkte Bezug zum Ort. Die Spielfelder werden Namen und teilweise Fotos von Chemnitzer Straßen tragen. Bis zum 15. März können Bürger darüber abstimmen, welche Straßen und Plätze das letztlich sein sollen.

Ende des Jahres ist Markteinführung

Im Dezember kommt die Chemnitz-Edition in einer Auflage von 10.000 Stück in die Geschäfte. Bis dahin ist noch allerhand zu tun, wie Florian Freitag von der Werbeagentur, die das Spiel vermarktet, erzählt. Bis zum 15. März können Chemnitzer über die Website www.mp-chemnitz.de Vorschläge für Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten machen, die aufs Spielfeld sollen. Auch Ideen für Texte der Ereignis- und Gemeinschaftskarten dürfen eingereicht werden. Neben den Standardfelder, wie "Los" oder "Gefängnis", die bei jedem Monopoly auf der Welt gleich sind, wird es dann also vielleicht eine "Straße der Nationen" oder ein "Opernhaus" zu kaufen geben. Auch eine Chemnitz-tyische Spielfigur, wie zum Beispiel der "Nischel" oder der Rote Turm, ist in Planung.

Ein Chemnitz-Monopoly gab es übrigens vor zehn Jahren schon einmal - in einer Auflage von 1000 Stück und von einer anderen Agentur.