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Einmal Bahn, immer Bahn

Abschied Reinhard Storch bleibt im Ruhestand für die Parkeisenbahn aktiv

Großer Bahnhof im Bahnbetriebswerk: Reinhard Storch geht nach 24 Jahren im Dienste der Parkeisenbahn in den Ruhestand. Zur feierlichen Verabschiedung wimmelte es im Vereinshaus im Küchwald am Montag an Gratulanten, die Blumen und Geschenke brachten. "Es war eine schöne und lange Zeit", bedankte sich Storch.

Auf diese Zeit schaut er gerne zurück: "Es gab so viele Höhepunkte. Vor allem an den Bau des schönen Bahnbetriebswerkes, die internationalen Gartenbahntreffen oder auch die Übergabe des ersten geschlossenen Wagens erinnere ich mich gerne." Künftig wolle er zwar die eine oder andere Schiffsreise unternehmen, aber ganz das Gefährt wechseln wird er nicht. "Ich habe vom Verein den Auftrag erhalten, die zukünftigen Baumaßnahmen zu koordinieren", sagte er.

Nach Ruhestand klingt das nicht, denn die Parkeisenbahn hat im Jahr ihres 60. Bestehens besonders viel vor. So soll der Bahnhofsausbau beginnen, die Bahnhofsklause unter neuem Betreiber als Ganzjahresrestaurant fungieren und die Streckenerweiterung bis zum Eisstadion vorangetrieben werden - alles Projekte, die Storch als technischer Geschäftsführer noch angestoßen hat und sein Nachfolger Matthias Dietel nun vollenden möchte.

"Die Messlatte liegt hoch", sagte Dietel, der selbst als Kind damals bei der Pioniereisenbahn angefangen hatte, dann zur großen Bahn gegangen war und seit 2007 wieder im Küchwald ist, zuletzt als Bahnhofsleiter und Vorsitzender des Fördervereins. "Ich glaube, die Parkeisenbahn gut genug zu kennen, um sie erfolgreich fortzuführen", betonte er. Und falls er doch einmal Unterstützung braucht, steht Storch mit Rat gerne zur Verfügung.