Entwicklung der Jugend ist das Ziel

SSV Rottluff Handballmänner melden sich zurück

Vor fünf Jahren hatten die Handballmänner des SSV Rottluff ihr Verbandsligastartrecht an den CHC übertragen. Nun sind die Rottluffer zurück in der zweithöchsten sächsischen Spielklasse. "Für uns geht es hauptsächlich um den Klassenerhalt", weiß Neutrainer Lars Eichler die neuen Herausforderungen richtig einzuschätzen, denn mit Daniel Evora (beruflich nach Berlin) und Thomas Wagner (Karriere beendet) stehen zwei wichtige Stützen nicht mehr zur Verfügung. Mit Torwart Hendrik Dietrich (Annaberg) gibt es nur einen Neuzugang zu vermelden. Vor allem die Einbindung junger Spieler aus dem eigenen guten Nachwuchs steht auf der Tagesordnung ganz oben. "Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern erzeugt derzeit viel frischen Wind im Team", so Eichler mitten in der Vorbereitungsphase auf die neue Spielzeit. Auch die zweite Mannschaft muss sich nach dem Aufstieg in die zweite Bezirksklasse an eine höhere Liga gewöhnen. Hier hat mit Martin Schmidt ein neuer Übungsleiter das Sagen. Für beide Mannschaften stehen 34 Akteure zur Verfügung, davon elf U21-Spieler, die per Doppelspielrecht in beiden Teams eingesetzt werden können. Die Rottluffer Frauen gehen nun wieder als Spielgemeinschaft mit dem ESV Lok Chemnitz an den Start, die es bereits von 2008 bis 2010 gegeben hat. Trainer Uwe Hartmann nimmt die Herausforderung Bezirksklasse mit einer ziemlich jungen Mannschaft in Angriff, während die Frauenzweite im Spielkreis Mittelsachsen um Punkte kämpfen wird. Zudem startet eine weibliche B-Jugend. Im männlichen Jugendbereich werden 2016/17 insgesamt vier Mannschaften von der A bis zur C als HSG Rottluff/Lok Chemnitz am Wettkampfgeschehen teilnehmen. Die erste A-Jugend mit Trainer Knut Gehring versucht als vorwiegend jüngerer Jahrgang (1999) in der Sachsenliga Fuß zu fassen und hat dort die Chance, sich an Gegnern aus Leipzig, Dresden und Ostsachsen zu orientieren.