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FAANG-Aktien - eine sichere Vermögensbildung?

Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit kann über verschiedene Wege angegangen werden. Neben dem Basiserfolgsfaktor der Bildung lässt sich dieses Unterfangen auch mittels einer gut durchdachten, langfristigen passiven Vermögensbildung umsetzen. Auf welche konkrete Art und Weise der Aufbau des Vermögens durchgeführt werden soll, ist dabei dem jeweiligen Anleger überlassen. Nicht zuletzt spielt die eigene Persönlichkeit gepaart mit der individuellen Risikobereitschaft eine entscheidende Rolle, um sich mit dieser Thematik adäquat und passend auseinanderzusetzen.

Wohl eine der Formen, die sich mehr und mehr an Beliebtheit erfreut, stellt die Geldanlage mithilfe von Aktien, Fonds und ähnlichen Investitionsmöglichkeiten dar. Zusammen mit einem diversifizierten Wertpapierportfolio und dem regelmäßigen Investieren überschüssiger Wertmittel lässt sich auf längerer Strecke bereits mit wenig Aufwand Erfolg einholen. Wichtig ist hierbei die nötige Disziplin inmitten von internationalen Kurskorrekturen und temporären lokalen Durststrecken bei den beteiligten Wertpapieren.

Für die risikoscheueren Personen, die sich womöglich noch nicht allzu viel mit der Thematik der Investitionen an den bekannten Börsen befasst haben, stellen sich dazugehören Geldanlagemöglichkeiten vermeintlich als zu riskant heraus. Beachtet werden sollte hierbei allerdings, dass mit einem langfristigen Anlagehorizont und dem Fokus auf vergleichsweise sicheren großen Aktien-Unternehmen eben jenes Risiko auf ein moderates Maß heruntergebrochen werden kann. Zumindest zu kleinen Portionen sollte somit jeder ein gewisses Interesse an Wertpapieren vorzeigen, um nicht erst in einigen Jahrzehnten feststellen zu müssen, dass man die Chancen gerne bereits früher hätte ergreifen sollen.

Zusammen mit den sogenannten FAANG-Aktien lassen sich bereits fünf Vertreter aufzeigen, mit denen das gefürchtete Anlagerisiko auf ein Niveau verringert werden kann, das keinem mehr exorbitant hoch erscheinen sollte. Unter FAANG werden die fünf großen Technologie-Konzerne Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Alphabet verstanden, die in der heutigen Welt derartige Größen vorzuweisen haben, dass sie ohne Wenn und Aber zu den Global Playern des 21. Jahrhunderts gehören. Übrigens: Das "G" bei FAANG steht für Google, welches das wichtigste Tochter-Unternehmen von Alphabet Inc. darstellt.

Der Verlauf der Tech-Giganten

Im Laufe der letzten Jahre konnten die FAANG-Aktien auch kursspezifisch für viel Aufsehen sorgen. Abgesehen von den Rekorden des laufend steigenden Unternehmenswerts von Apple sorgt beispielsweise auch der Kursanstieg von 700 % und mehr beim gleichnamigen Unternehmen innerhalb der letzten 10 Jahre für viel Eindruck. Anleger dieses Tech-Unternehmens hatten zudem die Möglichkeit, seit einigen Jahren von beachtlichen Dividendenauszahlungen zu profitieren, was die tatsächliche Apple-Rendite eines solchen Anlegers weiter gen Himmel trieben ließ.

Weiterhin bemerkenswert ist die Tatsache, dass bei derartig großen kapitalistischen Vertretern oftmals gleich mehrere Geschäftsfelder abgedeckt werden, wofür es im Normalfall einen Fond benötigen würde. Gutes Beispiel sei hierfür die Holding Alphabet Inc. genannt, welche neben Google in den letzten Jahren auch noch heute unter anderem Investitionen in Biotechnologie, Gentechnik, künstliche Intelligenz, Biowissenschaften oder auch selbstfahrende Autos vorantreibt. Ein Investment in einen solchen Mutterkonzern bzw. eine solche Holdinggesellschaft stellt bereits eine diversifizierende Maßnahme dar, von der speziell risikoscheue Anleger profitieren können.

Nicht unbedeutend ist zudem das Verfolgen tagespolitischer US-amerikanischer Ereignisse, um eine Idee davon zu bekommen, welcher amtierende US-Präsident die Pforten für weitere Kursanstiege öffnet oder diese gar blockiert. Jene FAANG-Unternehmen stammen demnach vom US-amerikanischen Festland und reagieren auf solche Vorkommnisse weitaus stärker als beispielsweise der Mittelständler aus Deutschland. Mit potenziell eingeführten Steuerreformen, die vorrangig die unternehmerische Welt entlasten, lässt sich somit von Seiten der Regierung für viel Rückenwind sorgen - wie es in der Ära Trump zu sehen gewesen war. Im Vergleich zu den Regierungszeiten und den in diesen Zeiten vorgekommenen allgemeinen Kursveränderungen führt der 45. US-Präsident allerdings nicht die Spitze des Rennens an.

Begründet werden kann das unter anderem dadurch, dass die hitzigen Unberechenbarkeiten Trumps vor allem in Bezug auf die internationalen Handelskonflikte die Stimmung an den Börsen mehr als nur einmal vermiest hatten.



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