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Fernwärmetrasse wird erneuert

Maßnahme Versorger eins investiert 2 Millionen Euro - Verkehr eingeschränkt

Der Versorger eins erneuert ab Montag bis voraussichtlich Ende des Jahres die Fernwärmetrasse im Stadtzentrum parallel zum Fluss Chemnitz im Umfeld der Müllerstraße.

Hintergrund: Das Hochwasser im Sommer 2013 umspülte die Fernwärmetrasse und beschädigte die Wärmedämmung dieses Leitungsabschnittes, über den etwa zwei Drittel der Chemnitzer Fernwärmeversorgung fließen. Nach eigenen Angaben investiert der kommunale Energiedienstleister rund zwei Millionen Euro in die Arbeiten, Hochwasser-Fördergelder seien beim Land Sachsen beantragt. Während der Baumaßnahme werden rund 600 Meter hochmoderne Fernwärmeleitung aus Stahl auf vier Leitungssträngen verlegt. Die Fernwärmeversorgung der Kunden bleibe durchgehend gewährleistet, da nur an zwei der vier Leitungen zeitgleich gearbeitet werde, informiert Unternehmenssprecher Christian Stelzmann: "Die Fernwärmeleitung wurde in der 60er Jahre gebaut und hätte noch rund 30 Jahre lang betrieben werden können. Die jetzige Erneuerung ist wichtig, um den sicheren Betrieb der Fernwärmeversorgung weiterhin zu gewährleisten."

Bis zum Juli erfolgen die Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum mit Querung der Fahrbahn Müllerstraße in offener Bauweise. Für die Fahrbahnquerung wird für sieben Wochen die Fahrbahnseite von der Nordstraße in Richtung Mühlenstraße voll gesperrt, im Anschluss erfolgt die Sperrung der Fahrbahnseite von Mühlenstraße in Richtung Nordstraße für den Zeitraum von sechs Wochen. Der Fahrverkehr wird in beiden Richtungen jeweils auf eine Fahrspur begrenzt.