Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Studie Umgang der Bundesbürger mit ihren eigenen Daten im Internet

Mit einfachen Phishing-Tricks kommen Betrüger heute nicht mehr so leicht an die Bankdaten ihrer Opfer wie noch vor einigen Jahren. Zum einen sind die User vorsichtiger geworden, zum anderen haben die Banken ihre Sicherheitsvorkehrungen ständig verschärft. Allerdings haben auch die Täter dazugelernt und versuchen auf andere Weise, mit Schadprogrammen Cyberangriffe auf PCs durchzuführen und an Kundendaten zu gelangen. Wie bewusst ist den Bundesbürgern die Gefahr von Datenspionage und was tun sie dagegen? Dieser Frage ist eine umfangreiche Studie der "Stiftung Internetforschung" im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen nachgegangen. Knapp 58 Prozent der Befragten machen sich demnach Gedanken über Datenspionage auf ihrem Computer. Diesbezüglich am sorglosesten sind noch die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren, hier machen sich "nur" gut 50 Prozent Gedanken über den Datenschutz auf ihrem PC. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen steigt dieser Wert auf stolze 61,7 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen pendelt er sich auf 58 Prozent ein. Angst vor dem Missbrauch lässt User auch beim Umgang mit den eigenen Daten sehr vorsichtig agieren. So haben lediglich 28,3 Prozent keine Probleme damit, die private Anschrift im Internet preiszugeben.