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Größtes Seniorenkolleg feiert 25-jähriges Bestehen

TUC Seit 25 Jahren strömen Seniorinnen und Senioren an die Uni

Am 9. Oktober feiert die das Seniorenkolleg an der TU Chemnitz sein 25-jähriges Bestehen. Um 15:30 Uhr beginnt die Festveranstaltung im neuen Hörsaalgebäude bei dem Uwe Gaul, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Kunst, an diesem Nachmittag die Festrede halten wird.

Rückblickend auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit und das lebenslange Lernen, spricht Gaul über die Bedeutung des Studiums im Alter. Zu den weiteren Rednern gehören unter anderem die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Rektor der TU Chemnitz Prof. Dr. Gerd Strohmeier, sowie zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland.

Studierende des Seniorenkollegs und dessen wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Roland Schöne, werden außerdem Einblicke in die facettenreichen Aktivitäten des Kollegs geben.

Eines der größten Seniorenbildungseinrichtungen an deutschen Universitäten

775 Referentinnen und Referenten, unter anderem Nobelpreisträger, Weltraumfahrer oder Chefdirigent, leisteten über 25 Jahre mit ihren Beiträgen einen wichtigen Beitrag zum lebenslangen Lernen an der TU Chemnitz. Inzwischen sind pro Semester 700 bis 900 Frauen und Männer im Alter zwischen 50 und 90 Jahren eingeschrieben, 1993 sprach der ehemalige Rektor der TU, Prof. Dr. Günther Hecht, noch vor 150 Seniorinnen und Senioren.

Das Seniorenkolleg der TU Chemnitz zählt somit zu den größten Seniorenbildungseinrichtungen an deutschen Universitäten. Zu den eingeschriebenen Studierenden nehmen auch bis zu 200 Tagesbesucher an ausgewählten Vorlesungen teil. Auch Livestream werden angeboten, die einzelne Personen und Gruppen aus der Ferne nutzen können.

Projekte und Engagement

Auch außerhalb des Hörsaals fanden bereits 300 Exkursionen statt, bei denen die Teilnehmer Praxis in Unternehmen, Kultur- und anderen Einrichtungen kennenlernten. Zudem bietet das Kolleg Kurse zum Umgang mit digitalen Medien an, sowie zur Bildbearbeitung und verschiedene Sprachkurse. Erlernte Sprachen können die Studierenden dann auch in länderübergreifende Projekte einbinden, aus den drei intergenerative Gruppen zum Forschenden Lernen entstanden. Das Projekt "Ältere bauen mit Jüngeren Brücken für Europa", wurde beispielsweise in den vergangenen Jahren durch den Fokus auf generationsübergreifende Bildung und den Dialog unter den Generationen weiter ausgebaut.



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