Händels "Rinaldo" in Oper Chemnitz

Premiere Johannesburger Kobie van Rensburg inszeniert erneut

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Georg Friedrich Händels "Rinaldo" kommt ab Samstag zur Aufführung. Foto: Theater/Dieter Wuschanski

Mit seiner 2014-er Inszenierung von Rossinis "La Cenerentola" hatte sich der in Johannesburg geborene Kobie van Rensburg in die Herzen der Chemnitzer gezaubert: Mit vielen pfiffigen Einfällen - etwa den Übertiteln als Video-Sprechblasen über den handelnden Personen - verwandelte er das Märchen vom Aschenputtel in eine zauberhafte Oper, die weit über die damalige Spielzeit das Publikum erfreute.

Nun dürfen sich die Opernfreunde auf ein Wiedersehen mit van Rensburgs Handschrift freuen - und wieder ist es ein märchenhafter Stoff, der auf die Bühne kommt: Georg Friedrich Händels "Rinaldo" ist ab Samstag (Premierenstart: 19 Uhr) zu sehen.

Es geht um die Liebe des gleichnamigen Heerführers, der die Tochter des Generals Goffredo liebt. Doch erst, wenn er sich erneut im Feld als siegreich erweist, will der Vater eine Hochzeit genehmigen. Die Gegner allerdings haben Hilfe von der Zauberin Armida, die sich zu allem Überfluss auch noch in Rinaldo verguckt. So gibt es einige Irrungen und Wirrungen, bis es zum Happy End kommen kann.

Kobie van Rensburg darf sich auf eine erlesene Solistenschar verlassen: Der ukrainische Countertenor Yuriy Mynenko schlüpft in die Rolle des Rinaldos, Franziska Krötenheerdt gibt die Almirena, Guibee Yang die Armida. Felix Bender wird Philharmonie und Sänger durch den Abend geleiten und so kann man sich auf einen bunten (und auch ziemlich langen) Opernabend einstimmen.

Restkarten für die Premiere gibt es derzeit noch.