Im Smac dreht sich alles um das Tote Meer

Museum Archäologen treffen sich in Chemnitz

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Foto: bl

Das Staatliche Archäologiemuseum Chemnitz (smac) wird in der kommenden Woche Austragungsort für eine internationale Fachtagung unter dem Titel "Life at the Dead Sea" (Leben am Toten Meer).

Vom 21. bis 24. Februar treffen sich Experten unter anderem aus Deutschland, Israel, England, Dänemark, Belgien und Griechenland, um über die zahlreichen Fundstätten rund ums Tote Meer zu sprechen. Mehr als 30 englischsprachige Vorträge geben dabei einen Epochenüberblick von der Jungsteinzeit bis in die frühislamische Periode oder befassen sich mit der alttestamentarischen Bibel.

Alles dreht sich um das "Leben am Toten Meer"

Die Tagung ist eine der Vorarbeiten für die Sonderausstellung "Leben am Toten Meer", die das smac für den Herbst 2019 plant, wie Museumsdirektorin Sabine Wolfram bereits im Januar angekündigt hatte. So sollen bereits erste Ausstellungskonzepte - auch von thematisch verwandten Ausstellungen in anderen Städten - präsentiert werden. Neben den Vorträgen sind die internationalen Experten zu einer Ausfahrt ins Landesamt für Archäologie nach Dresden eingeladen, der Mutterinstitution des smac.

Zudem haben am Samstag die Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz begonnen - zur Eröffnungsveranstaltung im smac, bei der unter anderem junge deutsche und israelische Musiker miteinander ins Gespräch kommen sollen, sind die Experten als Abschluss ihrer Tagung auch eingeladen. Derzeit ist im smac noch die Sonderschau "Tod & Ritual" zu sehen.