Internationaler Fotowettbewerb: Die Jury hat entschieden

Wettbewerb Natur in ihrer schönsten Form

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Foto: Thomas Schmotz

Chemnitz. Die Jury des Wettbewerbs "Glanzlichter der Naturfotografie" hat wieder ihre Favoriten gewählt. Jedes Jahr schicken dazu Fotografen aus der ganzen Welt ihre Kunstwerke, die sie mit der entsprechenden Kamera und Technik geschaffen haben, ein. Die Juroren mussten diesmal aus 20.162 Bildern von über 1.000 Fotografen aus 35 Ländern die Siegerbilder auswählen - das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr, wo 19.000 Fotos eingesandt wurden. Zu sehen sind die Glanzlichter der Naturfotografie bis zum 14. Januar 2018 im Museum für Naturkunde Chemnitz.

Der diesjährige Sieger des internationalen Wettbewerbs heißt Marcio Cabral und kommt aus Brasilien. Sein Bild "Futtersuche mit Beleuchtung" zeigt einen mit leuchtenden Glühwürmchen übersäten Termitenhügel, der zu Futterzwecken von einem Ameisenbären heimgesucht wird. "Für uns ein unglaubliches Ereignis sowie ein einmaliges Naturdokument und ohne Zweifel auszeichnungswert", so die Organisatoren des Wettbewerbes von project natur & fotografie.

Das Foto entstand nachts im Emas-Nationalpark im zentralen Savannenhochland von Brasilien. "An diesem Bild habe ich sehr lange gearbeitet. Schon mehr als drei Jahre fuhr ich in den Emas Nationalpark, der über 600 Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt. Es ist aber eher selten, dass man dort gute Bedingungen antrifft, um ein solches Foto zu realisieren", erzählt Marcio Cabral.