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Chemnitz

Kirchgemeinde Chemnitz: Christvesper unterm Tannenbaum

Kirchgemeinde Heiligabend dieses Jahr nicht in gewohnter Form

Seit Anfang dieses Jahres sind die bisherigen Chemnitzer Kirchgemeinden Borna, Ebersdorf und Glösa zur neuen Segenskirchgemeinde Chemnitz-Nord vereint. Normalerweise finden in allen drei Kirchen regelmäßig Gottesdienste und Kindergottesdienste statt - in der gewohnten traditionellen Form, aber auch in anderen Formen - zum Beispiel als Konzerte, punkt5-Gottesdienste oder Mitternachtsmette am Heiligabend.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation finden aber bis auf Weiteres nur noch gottesdienstliche Veranstaltungen, also keine Gruppen, Kreise oder Proben statt, wie der Pfarrer der Gemeinden auf der Website mitteilt. Auf Gesang müsse zudem komplett verzichtet werden. Die Christvespern zu Heiligabend finden in Borna, Glösa, Ebersdorf und Lichtenwalde lagebedingt auch nicht statt.

Anleitung für eigenes Christvesper

Auf der Website www.segenskirchgemeinde-chemnitz.de ist allerdings eine Anleitung für eine Christvesper unterm eigenen Tannenbaum zu finden - vom Anzünden einer Kerze über das Sprechen des Gebets bis hin zum Singen verschiedener traditioneller Lieder. Seit einem halben Jahr leitet Pfarrer Markus Gnaudschun die evangelisch-lutherische Segenskirchgemeinde Chemnitz-Nord. Nach elf Jahren in Lampertswalde an der Grenze zu Brandenburg hat er damit 2020 Chemnitz als neue Heimat bekommen. Gemeinsam mit seiner Frau Christiane wohnt er am Kirchberg 2 in Glösa - im ältesten Wohnhaus der Stadt. Das Gebäude wurde etwa 1520 errichtet und war die Wohnstätte des vorletzten Abtes des Chemnitzer Benediktinerklosters Heinrich von Schleinitz. "Ich bin spirituell veranlagt und frage mich schon hin und wieder, ob der Abt auch mal vorbeischaut", sagte Gnaudschun im Sommer mit einem Lächeln auf den Lippen.



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