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Klimanotstand und Buslinien im Fokus

Stadtrat Vier Petitionen liegen heute zur Abstimmung vor

Der Stadtrat hat am heutigen Mittwoch vier Petitionsvorlagen auf dem Tisch liegen. Eine dreht sich um das Thema Klimawandel. Die Klimanotstandsgruppe Chemnitz fordert, dass für die Stadt der Klimanotstand ausgerufen wird. Laut mehr als 4500 Unterzeichnern brauche es sowohl auf internationaler als auch auf regionaler Ebene einen Wandel, um einer drohenden Katastrophe konsequent entgegenzuwirken. Die Klimaschutz-Initiativen "Fridays for Future" und "Parents for Future" wollen während der Sitzung am heutigen Nachmittag zudem auf dem Neumarkt vor dem Rathaus protestieren, um ihren Forderungen weiter Gewicht zu verleihen.

Außerdem wird gefordert

Weitere drei Petitionen zielen auf die Wiederherstellung ursprünglicher Buslinien - und zwar der 22 und der 51. Mit der Einführung des neuen Netzplans im Dezember 2017 hatte sich die Streckenführung auf den Linien geändert.

So fährt beispielsweise die Buslinie 51 seitdem nicht mehr über die Haltestelle Zöllnerstraße, sondern wurde auf die Müllerstraße verlegt. "Damit hält an der Haltestelle Zöllnerstraße kein Bus mehr, der eine direkte Anbindung zum Einkaufszentrum Sachsenallee und den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz mit zahlreichen Facharztpraxen gewährleistet", so die Einreicher einer der Petitionen. In unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Zöllnerstraße befinde sich allerdings eine Seniorenwohnanlage. "In den Wohneinheiten leben zumeist hochbetagte bzw. behinderte Menschen, die nicht mehr bis zur neuen Haltestelle der Linie 51 'Wilhelm-Külz-Platz' gehen können", heißt es weiter in der Begründung der Petition.

Ähnlich unzufrieden äußern sich Bürger zur neuen Tour der Linie 22. Sie verkehrte einst zwischen Glösa und Markersdorf, fährt jetzt aber nur noch von Glösa bis zur Zentralhaltestelle und zurück.



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