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Kultur wie gestern, Industrie von heute

Ereignis Tage der Industriekultur am Wochenende zum fünften Mal

Am Wochenende feiert Chemnitz zum fünften Mal die Tage der Industriekultur. Von Freitag an öffnet dazu der Gründerzeitmarkt am Rathaus seine Pforten - 17 Uhr geht's offiziell los, bevor ab 20 Uhr der Johann-Strauß-Chor Leipzig zu einer musikalischen Reise zum Mittanzen in das Wien des 19. Jahrhunderts einlädt. Samstagvormittag präsentieren sich dann hier zwischen 9.30 und 10 Uhr knapp 30 Motorenveteranen und laden zur Fototour ein. Neben den Highlights gibt es auf dem Gründerzeitmarkt zahlreiche Attraktionen - so präsentieren sich beispielsweise technikhistorische Museen aus Stadt und Region, altertümliche Fahrgeschäfte können ausprobiert werden, es gibt Märchentheater, Musik, Slapstick und Akrobatik. Bereits am Freitag steht an 16 Industriestandorten die "Spätschicht" an - Volkswagen Motorenwerk, Schönherr-Fabrik oder das Technologie Centrum öffnen ihre Werkhallen, um Einblicke in aktuelle Produktion zu geben. Die über 2.000 Plätze in den angebotenen Führungen sind überwiegend ausgebucht - aber auch spontan Entschlossene sollen die Chance zum Einblick erhalten. Wer seine favorisierte Führung nicht erwischt, hat derzeit auch in der Galerie Roter Turm die Chance, aktuelle Industrie in Chemnitz kennenzulernen. Zum zweiten Mal begleitet das Einkaufszentrum in der Innenstadt die Tage der Industriekultur mit einer Ausstellung: "Haben wir uns 2013 auf Chemnitzer Produkte und Erfindungen zwischen 1850 und 2010 konzentriert, präsentieren wir in diesem Jahr die Chemnitzer Wirtschaft der Zukunft", so Kurator Gert Langer. In Zusammenarbeit mit dem Industrieverein hat er 25 Unternehmen überzeugt, Innovationen von heute fürs breite Publikum zu zeigen: "So demonstrieren wir industrielle Stärke von heute und zeigen Chemnitz als Industrie- und Forschungsstandort, in dem Arbeit wieder Wohlstand und Schönheit schafft", so Langer.