Landesausstellung "Boom" - Besucherzahlen boomen

Industriekultur Rund 48.000 Besucher in den ersten sieben Wochen

Nach dem Ende der Schulferien in Sachsen ziehen die Veranstalter der 4. Sächsischen Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" eine erste positive Zwischenbilanz bei den Besucherzahlen. Im Zeitraum seit der Eröffnung am 11. Juli bis zum 31. August haben demnach bereits fast 48.000 Besucher die Zentralausstellung im Audi-Bau in Zwickau oder eine der sechs Schauplatzausstellungen besucht. Rund die Hälfte aller Besucher und Besucherinnen kam aus der Region Zwickau/Chemnitz, gefolgt von den Regionen um Leipzig und Dresden und den weiter entfernten Gebieten in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Rund 5.500 Besucher kamen in das Sächsische Industriemuseum nach Chemnitz, um die Schauplatzausstellung MaschinenBoom zu erleben.

Ausstellung zieht auch international viele Besucher an

Obwohl nur an vier Tagen der Woche geöffnet, konnte die Schauplatzausstellung Eisenbahn Boom in Chemnitz-Hilbersdorf bereits rund 5.000 Besucher verzeichnen. Ebenso wurden bis jetzt die Führungen auf dem Gelände sehr gut angenommen. "Internationale Gäste kamen aus Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und Polen", freut sich Projektleiter Maximilian Claudius Noack. Optimistisch stimmt die Veranstalter zudem, dass inzwischen in großem Umfang Buchungen von sächsischen Schulklassen getätigt werden, die aufgrund der Corona-Situation im Frühjahr fast vollständig storniert worden waren. "Ich freue mich, dass die Landesausstellung bereits nach kurzer Zeit so viele Besucherinnen und Besucher angezogen hat und diese nicht nur aus der unmittelbaren Region, sondern auch aus ganz Sachsen und anderen Bundesländern. Das zeigt, dass die Ausstellung auch über die Region hinaus ausstrahlt", betont Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus. "Wenn das große Interesse an den Schauplätzen der Landesausstellung auch ein gesteigertes Interesse an den Regionen auslöst, also einen 'Besucher-Boom', dann ist das ein Gewinn für ganz Sachsen." Weitere Informationen zur Landesausstellung gibt es online unter www.boom-sachsen.de.