Lesung - "Mädchenmeute" in Chemnitz

Veranstaltung Kolumnistin Kirsten Fuchs kommt in die Villa Esche

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Autorin Kirsten Fuchs kommt in die Villa Esche. Foto: Paul Bokowski

Die Schriftstellerin Kirsten Fuchs kommt am Donnerstag, dem 30. März, in die Villa Esche. Um 19 Uhr wird sie dort aus ihrem Roman "Mädchenmeute" lesen, der den Sommer von acht Mädchen in einem Feriencamp in den Mittelpunkt stellt und sich um Themen wie Freundschaft, Freiheit und Ängste dreht.

Kirsten Fuchs wurde 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren, wuchs aber ab ihrem vierten Lebensjahr in Berlin auf. Nach Chemnitz kommt sie heute hin und wieder, um Verwandtschaft zu besuchen, wie sie sagt. "Ich habe wenige Erinnerungen an die Stadt früher, zum Beispiel nur an den Busbahnhof oder an den Zeisigwald. Aber ja, doch, da ist schon eine warme Stelle in mir", erzählt sie.

Im Alter von 16 Jahren nahm Kirsten Fuchs das erste Mal an einer Schreibwerkstatt für Schüler und Jugendliche teil. Trotzdem habe sie den Beruf Schriftstellerin nie für einen richtigen Beruf gehalten und ihn auch nicht angestrebt, erinnert sie sich. "Ich dachte eher an eine handwerkliche Tätigkeit, bin ja gelernte Tischlerin, und wollte Restauratorin werden", erzählt sie.

An ihrem jetzigen Job als Autorin schätze sie vor allem, dass sie alles mögliche anfangen, verwerten und ausprobieren kann. "Das ist ein totaler Luxus", betont Kirsten Fuchs. "Außerdem bin ich frei und kann meistens allein arbeiten - und das ist das Allerbeste", ergänzt sie.

Seit 2005 ist Kirsten Fuchs im Vorstand des Vereins "Kreatives Schreiben", der die Schreibwerkstätten, in denen sie einst selbst saß, organisiert. Von 2002 bis 2004 war sie Mitglied der Berliner Lesebühne Blauer Drache, 2014 gründete sie in Moabit eine neue monatliche Lesebühne unter dem Titel "Fuchs und Söhne". Kirsten Fuchs schreibt außerdem regelmäßige Kolumnen für "Das Magazin".