Mit Parolen besprüht: Kriegs-Gedenkstätte geschändet!

News Zwei Tage nach der Friedensfeier ist Denkmal verschandelt

Die Stadt erteilte dem Chemnitzer Bildhauer Hans Dittrich den Auftrag zur Errichtung eines Mahnmals zum Gedenken an die Opfer der Luftangriffe auf Chemnitz. Auf der Fläche vor dem Mahnmal fanden 1224 Bombenopfer ihre letzte Ruhestätte. Im Mittelpunkt der Plastik sieht man eine trauernde Frau mit dem toten Kind im Arm. Darüber ist ein Gedicht Louis Fürnbergs zu lesen: "Es werden sich die Wunden schließen, die furchtbar der Barbar der Menschheit schlug und leuchtend wird das Frührot sich ergiessen über die Erden-Neuland unterm Pflug." 1992 wurde das Mahnmal restauriert.

Zwei Tage nach dem diesjährigem Gedenken wurde die Gedenkstätte geschändet, mit Farbe beschmiert und politische Parolen gesprüht, Kränze und Blumengebinde zertrampelt.