Nach Autotausch Rang drei

Rallye Petra und Ruben Zeltner überzeugen bei der Lausitzrallye

Die beiden Rallye-Experten: Petra und Ruben Zeltner. Das Ehepaar vom Fahrsicherheitszentrum Sachsenring hat den "Rückmarsch" von der Lausitzrallye, dem letzten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft mit guten Gefühlen angetreten, obwohl sie nicht zu den Siegern gehörten, denn diesen letzten Pokal holte sich der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle, der Wahl-Kölner und Ex-Görlitzer im Skoda Fabia S2000 mit seinem Co-Piloten Christian Doerr. Er kam als Gaststarter und ging als Sieger nach 163,82 Kilometern und elf Wertungsprüfungen.

Mit 1:35,5 Minuten Rückstand folgten die Zeltners als schnellste Deutsche Rallye Meisterschafts-Starter (DRM) auf Rang drei, die ihren Porsche 911 auf der reinen Schotterrallye gegen einen Mitsubishi Lancer Evo X R4 getauscht hatten. "Das musste sein. Es war eine tolle Rallye, und ich bin stolz auf das Ergebnis", freute sich Zeltner. "An diesem Wochenende habe ich doch gezeigt, dass auch ein Porschefahrer noch einen Mitsubishi Evo bewegen kann" und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Mit dem Neuwürschnitzer Peter Corazza (Mitsubishi Lancer Evo IX) als Achten und dem Altmeister Hermann Gassner als Sechsten (Mitsubishi LancerEvo X) konnten sich zwei DRM-Teams noch hervorragend in den Top Ten behaupten.

Mitfavorit Sandro Wallenwein büßte viel Zeit ein, nachdem ein Reifenplatzer nicht nur den Kotflügel seines Subarus zerstörte, sondern auch ein wichtiges Kabel beschädigte. Der Stuttgarter musste sich mit Platz 15 in der Endabrechnung begnügen. Die Deutsche Rallye Meisterschaft holte sich allerdings sein Bruder Mark Wallenwein mit 228 Punkten - Ruben und Petra Zeltner wurden Vierte (150) hinter Sandro Wallenwein mit 153 Punkten.