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Neue Aufgabe in Deutschland

Personalie Kulturbetriebsleiter aus Ungarn

Seit 1. Juli ist Ferenc Csák der Leiter des neu gegründeten Kulturbetriebs Chemnitz. In diesem sind Stadtbibliothek, Volkshochschule und Museum für Naturkunde sowie Kulturbüro, Musikschule und Stadtarchiv zusammengefasst. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sagte nach seiner Ernennung Ende März, sie hoffe, dass Csák "mit den spannenden Erfahrungen seines bisherigen Werdegangs wertvolle Impulse für die Ausrichtung des neuen Kulturbetriebes setzen wird." Ferenc Csák kommt aus Budapest, hat aber sein Abitur und Studium in Bonn und Regensburg absolviert. In seiner Heimat war er unter anderem Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Kultur und später Generaldirektor der Ungarischen Nationalgalerie. Sein neuer Wohnort liegt auf dem Kaßberg, wo ihn "die Bebauung an Budapest erinnert", wie er sagt. Csák weilt schon länger in der Stadt und konnte sich bereits ein Bild der Kultureinrichtungen machen. Zu inhaltlichen Zielstellungen will er sich aber noch nicht hinreißen lassen. In Hinblick auf die neue Struktur, meint der leidenschaftliche Schachspieler nur: "Wir müssen aus etwas Statischem etwas Flexibles, Bewegliches machen."



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