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Niners: Prestigeobjekt Blockfahne

Fanclub Gute Stimmung beim Basketball motiviert die Anhänger

Die Geschichte des einzigen "echten" Fanclubs des Basketballvereins "Niners Chemnitz" ist eng mit einer riesengroßen selbstgemalten Fahne verknüpft. Das 24 mal 12 Meter große Prachtstück wird von der "ChemnitzCrew" sogar stolz als "wohl deutschlandweit größte Blockfahne einer Hallensportart" bezeichnet. Die Idee und Umsetzung dazu schweißte die vorher nur lose organisierten Anhänger so zusammen, dass letztendlich der Fanclub daraus entstand, welcher formal eine Abteilung des Sportvereins selber ist. Die eigentlichen Anfänge, samt Idee für einen Namen, liegen aber schon im Jahr 2002, erklärt Klubmitglied Christian Vogel. Doch seit der Saison 2016/2017 professionalisierte sich die "ChemnitzCrew" immer weiter und organisiert heute Aktionen für die Fans des Chemnitzer Basketballs. So gibt es bei jedem Heimspiel in der Hartmannhalle einen Fantreff, der über die Arbeit des Fanklubs und Mottofahrten zu Auswärtsspielen informiert.

Club hat viele Unterstützer

Oder wie aktuell über eine Spendenaktion für einen schwer verletzten ehemaligen Top-Junioren-Spieler der Niners. Zu den Tätigkeiten des Klubs gehören regelmäßige Treffen, Entwürfe und Umsetzungen neuer T-Shirts, Broschüren, Fähnchen, Choreografien oder Fangesänge. Neben den rund 30 aktiven Mitgliedern, kann sich die "ChemnitzCrew" auch über "viele Sympathisanten und Unterstützer" freuen, erklärt Vogel. Seine Klubkameradin, Nora Lautenschläger, ergänzt, dass mitunter Anhänger zu ihnen kommen und gezielt fragen: "Wie kann ich euch unterstützen?". So sind teilweise auch die rund 1000 Euro für den ganzen Stolz des Clubs, die Blockfahne, zusammengekommen.

Beide betonen übrigens, dass sie vor allem wegen der guten Stimmung der Niners-Anhängerschaft zum Fanclub gekommen sind. Der Kontakt zu den Spielern selbst ist dagegen eher spärlich, sagt Vogel, der regelmäßig die Trommel im Fanblock schlägt. "Wir freuen uns, wenn die Profis nach dem Spiel zum Block kommen und klatschen oder sagen, dass wir gut unterstützt haben."



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