Saisonfinale gegen Hansa: Chemnitzer FC steht vor dem Abstieg

Fussball Himmelblaue brauchen einen Sieg und müssen auf Mannhein hoffen

Der Strohhalm, an den sich der Fußball-Drittligist Chemnitzer FC in Sachen Klassenerhalt klammert, ist sehr dünn. Denn am letzten Spieltag der Saison haben es die Himmelblauen nicht mehr in der eigenen Hand, den Ligaverbleib zu schaffen. Aktuell belegt die Mannschaft von Chefcoach Patrick Glöckner mit 41 Punkten einen Abstiegsplatz, das rettende Ufer ist zwei Zähler entfernt. Um sich überhaupt Hoffnungen machen zu können, muss der CFC am Samstag (Anstoß 14 Uhr) im heimischen Stadion unbedingt den FC Hansa Rostock bezwingen. Die Kicker von der Küste besitzen jedoch noch die Chance, den Sprung auf den Aufstiegsrelegationsplatz zu schaffen. Zeitgleich müsste jedoch der FSV Zwickau, der unmittelbar vor dem CFC in der Tabelle steht, bei Waldhof Mannheim verlieren. Würde der FSV einen Zähler holen, müsste die Glöckner-Elf mit vier Toren Unterschied gewinnen. Für die Mannheimer geht es praktisch um nichts mehr. Sie haben weder mit dem Auf- noch dem Abstieg etwas zu tun.

Bohl und Langer fehlen

Patrick Glöckner versicherte, dass seine Jungs alle heiß auf das Finale sind. "Wir schauen komplett auf uns, wollen das Spiel gewinnen und somit die Voraussetzung schaffen, das Unmögliche noch möglich zu machen", sagte der Coach. Neben dem verletzten Spieler Daniel Bohl wird Matti Langer wegen seiner 10. gelben Karte fehlen. Glöckner betonte zwar, dass die mentale Einstellung seiner Truppe stimme. Dennoch war auch ihm nicht entgangen, dass bei der jüngsten 1:2-Pleite beim FSV Zwickau offenbar nicht alle Spieler aus seiner Mannschaft über die gesamte Zeit alles investiert hatten. "Wir können es uns gegen Rostock keine Sekunde leisten, abzuschalten", mahnte der Coach an. Am Samstag gegen 16 Uhr besteht dann zumindest aus sportlicher Sicht Klarheit, wohin die Reise für den CFC geht....