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Vogtland

Sieben auf einen Streich?

Basketball Niners erwarten Bundesliga-Absteiger Tigers Tübingen

Mit einem 87:76-Erfolg beim starken Aufsteiger in Rostock gewannen die Niners auch ihr sechstes Saisonspiel der 2. Bundesliga. Nur einmal kam die Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore in Bedrängnis, als die Ostseestädter einen 36:50-Rückstand zum 54:54 ausgleichen konnten. Doch eine deutliche Überlegenheit beim Rebound (39:22) und ein furioses viertes Viertel mit 35 erzielten Punkten sicherte den Chemnitzern ihre "weiße Weste" und alleinige Tabellenführung. Malte Ziegenhagen war mit 26 Zählern erfolgreichster Gästespieler.

Nun soll am Samstagabend (Beginn: 19 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) der siebente Streich folgen. "Wir schauen nicht auf die Tabelle und fokussieren uns immer auf das nächste Spiel", hält Coach Pastore den Ball flach. Gegner am Samstag ist mit den Tigers aus Tübingen immerhin der Bundesliga-Absteiger, der im Sommer jedoch eine komplett neue Mannschaft aufbauen musste. Dabei sind die Schwaben noch in der Findungsphase und müssen sich an die neue Liga gewöhnen. Zwei Siege aus den ersten sechs Partien sprechen Bände. Zuletzt lief es beim 82:56 über Baunach schon etwas flüssiger.

Tübingen wird ein schwerer Gegner

Vom Personal her sind die Tiger eh ein Play-off-Kandidat. Mit Wolf (Hamburg), Bekteshi (Köln) und Allen (Kirchheim) stehen Akteure im Kader, die die Liga bestens kennen. Hinzu kommen die europaerfahrenen Neuzugänge Djurasovic und Laser. Der Bosnier spielte schon in Gießen, der Ukraine, der Schweiz, Rumänien, Serbien und war im Vorjahr für Quimper in Frankreich aktiv. In Tyler Lasers Vita stehen die Stationen Solna, Larnaca, Levski Sofia, Kavala (GRE), Sopot und zuletzt Sibiu. Trotzdem sind die Niners nach dem bisherigen Verlauf klarer Favorit und hoffen wie zuletzt auf eine volle Hartmannhalle mit 2300 enthusiastischen Fans.