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Trendwende bringt Handlungsbedarf

Bildung Stadt investiert rund 120 Millionen in sieben neue Schulen

Bis 2024 sollen vier Grundschulen und drei Oberschulen neu gebaut werden. Darüber informierte die Stadtverwaltung am Donnerstag in einem Pressegespräch. "Wir haben eine Trendwende in Chemnitz", betonte Bürgermeister Sven Schulze. Vor ein paar Jahren noch mussten Schulen geschlossen werden, ein Neubau sei undenkbar gewesen wäre, sagte er. Heute ist das anders: Gestiegene Geburtenzahlen haben einen Anstieg der Schülerzahlen zur Folge.

120 Millionen Euro für neue Schulstandorte

Insgesamt plant die Stadt, rund 120 Millionen Euro in die neuen Schulstandorte zu investieren. "Das erfordert eine Balance zwischen dem Bedarf, der Finanzierbarkeit und der Realisierbarkeit", so Schulze weiter. Schule sei heute weit mehr als nur Unterricht in einem Klassenzimmer, zum Beispiel in Hinblick auf die Rahmenbedingungen für Inklusion. Geplant seien nun eine neue zweizügige Grundschule in der Weststraße 19 mit einer Zweifeldsporthalle. Dafür soll das Gebäude des ehemaligen Berufsschulzentrums Wirtschaft II genutzt werden. Die Schule soll zum Schuljahr 2022/2023 in Betrieb gehen.

Zwei neue Grundschulen sollen im Schulbezirk Sonnenberg/Ebersdorf/Hilbersdorf neu gebaut werden - eine am "Südlichen Sonnenberg" im Gebiet Jakobstraße/Tschaikowskistraße, eine weitere im Bereich der Planitzwiese. Zudem ist vorgesehen, das ehemalige Gebäude des Chemnitzer Schulmodells an der Charlottenstraße wieder als Schule in Betrieb zu nehmen.

Am 19./27. September und 4. Oktober gibt es die Infoveranstaltung

Im Oberschulbereich werde neben der zweizügigen Oberschule an der Planitzwiese eine neue Oberschule entlang der Zwickauer Straße entstehen. Die dreizügige Oberschule "Chemnitz-West" soll bis Mitte 2023 fertiggestellt sein. Als weiterer neuer Oberschulstandort sei schließlich noch die ehemalige Neubauer-Schule an der Vettersstraße geplant. Hier soll eine dreizügige Oberschule mit Sporthalle entstehen.

In den nächsten Monaten soll es drei öffentliche Veranstaltungen geben, um Elternverbände und interessierte Bürger über die Pläne zu informieren. Diese finden jeweils um 18 Uhr statt - am 19. September in der Pablo-Neruda-Grundschule, am 27. September im All in Bürgerhaus am Rosenhof und am 4. Oktober im Terra Nova Campus.



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