TU-Projekt: Chemnitz unter der Haube

Ausstellung Verschiedenste Exponate zeigen, wie hierzulande Hochzeit gefeiert wird

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Julia Wolf, Hannah Stupp, Selina Hofstetter, Elena Pflug und Milena Vogelmann, fünf Studentinnen der Juniorprofessur "Interkulturelle Kompetenz" der TU Chemnitz, haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit einem besonderen Thema beschäftigt. Im Rahmen des Lehrforschungsprojektes "Von Minne bis Love 2.0" haben sie eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die den Titel "Chemnitz unter der Haube. Brautkleid-Hochzeit-Liebe" trägt. Dahinter verbirgt sich eine Schau im Rahmen des Stadtjubiläums, die Hochzeiten in und um Chemnitz in den Fokus rückt - zu sehen bis Ende Juni im Ausstellungsraum des Rathauses.

Brautkleider, Musik und noch mehr

Die fünf Studentinnen haben für die Schau unter anderem Senioren zu ihren Geheimnissen für eine lange und glückliche Ehe befragt. Auf einer Leine hängen nun rote Papierherzchen mit Liebes-Rezepten, die die älteren Damen und Herren dazu verfasst haben. Zudem wurden Hochzeitsausstatter interviewt und historische Brautkleider über einen öffentlichen Aufruf gesammelt.

Ein Film zeigt unter anderem ein Shooting vor der TU Chemnitz mit einem Brautkleid aus dem Jahr 1972. Außerdem sind Motetten, die im 16. und 17. Jahrhundert für Brautpaare der Stadt geschrieben wurden, zu hören. Der Titel "Chemnitz unter der Haube" sei auf eine Damenhaube von 1800 im Schloßbergmuseum zurückzuführen, wie Studentin Hannah Strupp informierte.