Verdis "Maskenball" neu inszeniert

Premiere Ein Irrtum mit Folgen wird in Chemnitz aufgeführt

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Verdis Maskenball feiert in Chemnitz Premiere. Foto: Theater/Nijhof

Lügen und Verschwörungen, Schwärmereien und Eifersucht, Liebe und Verrat - das sind die Zutaten der Oper "Der Maskenball" von Guiseppe Verdi, die am 2. Dezember um 19 Uhr im Opernhaus Chemnitz Premiere feiert. Das Stück basiert auf historischen Personen und einem realen Ereignis. Das Attentat auf den schwedischen König Gustav III. am 16. März 1792 auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus diente dem Komponisten als Ausgangspunkt für seine Geschichte.

Davon handelt die Oper

In der geht es um den schwedischen König Gustavo III., der in Amelia, die Frau seines vertrauten Sekretärs Anckarström, verliebt ist. Auch sie hegt Gefühle für den König, doch will sie sich mit Rücksicht auf den Ehemann die verbotene Liebe von einer Zigeunerin austreiben lassen. Ein Irrtum führt zum Eklat: Anckarström fühlt sich von Frau und Freund betrogen. Selbst Gustavos Beteuerung der Unschuld Amelias kann daran nichts ändern. Auf dem Maskenball kommt es zur Katastrophe.

Am Dirigentenpult des Opernhauses gibt Guillermo García Calvo sein Premieren-Debüt als neuer Generalmusikdirektor der Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie. Inszeniert wurde die Oper von Arila Siegert, die bereits Tschaikowskys "Eugen Onegin" und Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" verantwortete.