Von Anfang an Spaß an der Musik

Musikschule Tag der offenen Tür am Thomas-Mann-Platz

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Bereits im Kindesalter werden in der Musikschule am Thomas-Mann-Platz die musikalischen Anlagen geweckt und spielerisch weiterentwickelt. Foto: Musikschule

Babys und Musik - darin sind sich Forscher einig - haben ein besonderes Verhältnis zueinander. So mögen schon kleine Kinder klare Rhythmen: Hören sie Musik oder auch nur einen regelmäßigen Trommelschlag, bewegen sie sich spontan im Takt mit. Diese Begeisterung für Musik bildet die Basis in der Musikschule am Thomas-Mann-Platz, wo die Leidenschaft für das Zusammenspiel von Rhythmik und Tönen in jedem Raum spürbar ist. Am 19. August können sich Besucher beim Tag der offenen Tür von dieser Liebe zur Musik anstecken lassen. Denn an diesem Tag gibt es in der Zeit von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, kostenlose Probestunden in allen Unterrichtsfächern zu besuchen - von Keyboard, Klavier, Gitarre und Schlagzeug bis hin zu Violine sowie Block- und Querflöte. Auch die Schauspiel- und Gesangskurse laden alle Altersgruppen zum Schnuppern ein.

Die Philosophie der Schule lautet dabei: Schon im Kindesalter die musikalischen Anlagen wecken, spielerisch weiterentwickeln und durch eine Vielzahl an Angeboten kontinuierlich zu fördern. "Das beginnt bei uns schon ab einem Alter von vier Monaten", erklärt Schulleiter Patrick Schulze. "Anfangs wird gemeinsam mit den Eltern die Erlebniswelt der Kinder anhand einfacher Geschichten musikalisch begleitet. Die sensomotorischen Erfahrungen werden durch ein Elternheft mit Liedtexten, Versen sowie einer Musik-CD unterstützt." Die älteren Kinder beschäftigen sich bereits ab dem 18. Lebensmonat im Programm "Anton und Hörmine" spielerisch mit Rhythmus, Tanz und Musik. In diesem Alter entwickeln sich unsere kleinen Schüler auch sprachlich sehr schnell. Gleichzeitig schreitet die frühkindliche Musikalisierung in großen Schritten voran," so Schulze.

Musikalische Bildung schon im jungen Alter

Täglich werden dafür vier bis fünf Kurse zu je 45 Minuten angeboten, die vormittags und nachmittags besucht werden können. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. "Begleitet werden Kinder und Eltern dabei von einem Themenbuch, das Lieder und Sprüche mit Bastelgeschichten verknüpft. Unsere Bücher, die mittlerweile auch von anderen Musikschulen genutzt werden, spiegeln die Erfahrung aus 25 Jahren Musikschule wider. Auch die Musik ist komplett in Eigenregie entstanden und wurde im hauseigenen Tonstudio aufgenommen." Im Alter von vier Jahren erfolgt in der Musikschule ein nahtloser Wechsel ins Programm "Klara und die Klängmäuse". Das Konzept: Hören, machen und verstehen. Patrick Schulze: "Am Tasteninstrument werden Rhythmusgefühl, Notenverständnis und Gehörbildung geschult.

Am Ende des zweijährigen Kurses können die Kleinen Noten lesen und Musikstücke mit beiden Händen spielen." Die "Tastenfibel" bildet im Anschluss die Basis für Schüler der ersten und zweiten Klasse, die entweder aus der Früherziehung wechseln oder gänzlich neu einsteigen. "In beiden Fällen ist das wöchentliche Musikerlebnis eine Bereicherung und eine prima Ergänzung zum Schulunterricht", weiß Patrick Schulze. "Die Kinder entfliehen ihrem alltäglichen Umfeld, sammeln neue Eindrücke und frönen dabei einem wunderbaren Hobby."