Ziffert: "Der Neue soll schon mit im Flieger sitzen"

Fußball CFC bricht am Sonntag ins Trainingslager nach Spanien auf

Nachdem die Mannschaft unter der Woche noch im nassen Chemnitz trainieren musste, geht es für den CFC nun in wärmere Gefilde. Foto: Harry Härtel

Die Spekulationen, wer beim Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC die Nachfolge des am Dienstag beurlaubten Cheftrainers Horst Steffen antritt, schossen in den vergangenen Tagen regelrecht ins Kraut. Auch am Freitag wurden die Gerüchte noch befeuert, da CFC-Sportvorstand Steffen Ziffert noch keinen Namen nennen konnte oder wollte.

Er soll schon mit nach Spanien fliegen

Bewerbungen seien reichlich eingegangen. "Klare Zielstellung bleibt weiterhin, dass der neue Cheftrainer mit im Flieger sitzt, wenn wir ins Trainingslager aufbrechen", sagte der Sportvorstand am Freitag auf Nachfrage.

Zuvor wird der CFC am Samstag noch beim Zwickauer Hallenturnier kicken und sich anschließend auf den Weg nach Spanien machen. Dazu muss die CFC-Reisegruppe in der Nacht von Samstag zu Sonntag zeitig aus den Federn, denn bereits 3 Uhr wird der Bus vom Gelände des Sportforums rollen.

Sonntagfrüh geht der Flieger

"Wir fahren dann nach München, dort hebt unser Flug planmäßig 9.45 Uhr ab", sagte Pressesprecherin Nicole Oeser. Insgesamt umfasst die Chemnitzer Delegation 32 Personen. Ziel der Himmelblauen ist der Complex Esportiu Futbol in Salou am Mittelmeer. Der Ort befindet sich rund 100 Kilometer von Barcelona entfernt.

Die Chemnitzer Drittliga-Kicker können sich schon mal auf gutes Wetter freuen. Gestern herrschte an der Küste strahlender Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad. Bleibt zu hoffen, dass die Spieler aus diesen guten äußeren Bedingungen zusätzliche Kraft schöpfen.

Kampf um den Klassenerhalt geht weiter

Denn auf die Himmelblauen wartet ab dem 20. Januar im weiteren Punktspielbetrieb ein Berg voller Arbeit. Schließlich liegt das Team nach sechs Pleiten in Folge derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nunmehr bedarf es einer großen Kraftanstrengung aller Beteiligten, bis Mai den Absturz in die Regionalliga zu verhindern.