75.000. Besucherin im Neudorfer Suppenmuseum

Museum Besucher aus aller Welt kommen ins Suppenmuseum

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Steffi Richter und Stefan Süß empfingen am Mittwochnachmittag mit Sonja Zinner den 75.000. Besucher im Suppenmuseum Foto: Thomas Fritzsch

Neudorf. Jede Gegend, jeder Ort hat seine ganz eigene Geschichte. In Neudorf pflegt man die im Suppenmuseum. Der Name rührt daher, da dem Ort eine Sage den Spitznamen Suppenland einbrachte. Im Museum kann man Geschichte sogar schmecken, denn jeweils donnerstags, wie sollte es anders sein, wird eine andere frische Suppe angeboten.

75.000 Besucher aus aller Welt kamen bereits in das Museum

Was vor 18 Jahren mit einem kleinen Museum im Nebengebäude des Gasthofes "Kaiserhof" begann, wurde irgendwann zu klein. Das ehemalige leerstehende Rathaus von Neudorf bot mehr Raum und so wurden Anfang August 2013 nach dem Umzug die neuen Räumlichkeiten feierlich eröffnet. In diesen gut fünf Jahren frequentierten das Museum im Herzen von Neudorf, dessen Betreiber der Förderverein Heimatverein am Fichtelberg ist, Schulklassen, Mitarbeiter von Busunternehmen und Kindergärten, Besucher aus allen Bundesländern und aus dem Ausland, darunter aus Australien, Indien, Brasilien, Argentinien, Namibia und ganz Europa, zusammen 75.000.

Eine Erinnerung an die Kindheit

Am Mittwoch nun, 531 Tage nachdem im November 2016 der 50.000. Besucher gezählt wurde, empfing am Vortag vor dem Himmelfahrtstag das Suppenmuseum seine 75.000. Besucherin. Sie heißt Sonja Zinner und ist Teil einer Gruppe Kindergärtnerinnen aus Coswig, die auf einem Betriebsausflug unterwegs waren.

"Wir fühlen uns hier wohl. Das Suppenmuseum ist ganz interessant. Was man hier sieht, erinnert mich ganz sehr an meine eigene Kindheit. Als ich von Herrn Süß hörte, dass ich die 75.000. Besucherin innerhalb eines so kurzen Zeitraums sei, war ich ganz erstaunt", sagte die Kindergärtnerin.