Aller Anfang ist schwer: Jetzt wird der Kuhberg radfreundlicher

Förderung Fast 270.000 Euro für den Radwegebau in Stützengrün

Stützengrün. 

Stützengrün. Radwegbau ist in der Region um den Kuhberg ein Thema, das man nicht nur diskutiert, sondern auch begonnen hat umzusetzen. Ideen gibt es eine ganze Menge, wo man Wege entlangführen und wo man vielleicht sogar vorhandenes Potential an Wegen und Pfaden nutzen kann. "Es gibt Gespräche mit den umliegenden Kommunen, um das Ganze voranzutreiben", erklärt Stützengrüns Bürgermeister Volkmar Viehweg. Ein Masterplan sei vorhaben.

Fakt sei, dass sich das Thema Radfahren und Radsport zunehmender Beliebtheit erfreue. Mit der Umsetzung der Pläne stehe man ganz am Anfang. Viehweg spricht gefühlt von fünf Prozent, die realisiert sind. Der landkreisüberschreitende Lückenschluss zwischen Stützengrün und der Gemeinde Steinberg im Vogtland ist bereits erfolgt - der Weg umfasst in Summe 1,2 Kilometer und führt entlang des ehemaligen Bahndamms. Auf Erzgebirgsseite sind es 816 Meter, die realisiert wurden.

Landrat Frank Vogel hat den Fördermittelbescheid übergeben

Dafür hat man Fördermittel beantragt und gleichzeitig einen förderunschädlichen, vorzeitigen Maßnahmen-Beginn. Und so kommt es, dass der Radweg bereits im Mai eingeweiht wurde und man jetzt Fördermittel für den Ausbau erhalten hat. Landrat Frank Vogel hat einen entsprechenden Bescheid an Volkmar Viehweg überreicht - in Summe 269.174,04 Euro.

Das sind 80 Prozent der förderfähigen Kosten, die bei 336.500 Euro liegen. Die Zuwendung stammt aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020, was zu 100 Prozent Mittel der Europäischen Union sind. Das geförderte Radweg-Teilstück nach Rothenkirchen, Gemeinde Steinberg, werde gut angenommen und rege genutzt, freut sich Volkmar Viehweg.