Aus für Auer im Achtelfinale

Ringen Für FCE-Ringer ist die Bundesliga-Saison beendet

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In der Hinrunde musste sich Philipp Herzog (rotes Trikot) dem Nackenheimer Khasan Khusein Badrudinov geschlagen geben - in der Rückrunde hat Herzog gegen Wladimir Berenhardt knapp gewonnen. Foto: R. Wendland

Aue. Es sollte nicht sein: die Ringer des FC Erzgebirge Aue sind im Rückkampf des Bundesliga-Achtelfinales gescheitert. Konnte man sich im Hinkampf vor heimsicher Kulisse in Aue noch mit 20:14 gegen den SV Alemannia Nackenheim durchsetzen, musst man jetzt auswärts in Nackenheim passen. Bedingt auch durch kurzfristige personelle Ausfälle, die man auf die Schnelle nicht zu 100 Prozent ersetzen konnte.

Traum ist geplatzt

Mit 6:22 Punkten hat man die Veilchen letztlich von der Matte geschickt. Damit ist der Traum vom Viertelfinale dahin. Für die Bundesliga-Ringer des FC Erzgebirge Aue ist die Saison beendet. Dennoch ist man in Aue nicht unzufrieden. Trainer Björn Schöniger spricht Schöniger von einer super Saison. Bis ins Achtelfinale zu kommen, was schon ein Erfolg. Die Auer waren die gesamte Saison über zuhause eine Macht. Lediglich eine Niederlage hat man kassiert und zwar gegen Nürnberg. Beim Rückrundenkampf des Bundesliga-Achtelfinales konnten die Auer lediglich drei Kämpfe verbuchen, die zu ihren Gunsten ausgefallen sind.

Einige gute Kämpfe

Den besten Kampf aus Auer Sicht lieferte William Stier (71 kg/F), der seinem Gegner Danilo Bauer technisch überlegen war. Überrascht hat der Auer Phillip Herzog (66 kg/K) mit seinem Punktsieg über Wladimir Berenhardt, den Deutschen Meister von 2015. Björn Schöniger erzählt: "Den Kampf hat Phillip Herzog dank eines Schulterschwungs zum Schluss für sich entscheiden können und hat sich damit auch selbst belohnt."