Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema hat sich umbenannt

Kultur Musiker tragen der Fusion mit Aue Rechnung

Bad Schlema. 

Bad Schlema. Nach 25 Jahren ändert das Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema seinen Namen - damit trägt man der Fusion der Stadt Aue mit dem Kurort Bad Schlema Rechnung. Es ist amtlich und im Vereinsregister eingetragen seit Ende März, wie der Verein jetzt mitteilt. Die Musiker treten jetzt als Bergmannsblasorchester Aue-Bad Schlema auf. Bereits im November, zur Jahreshauptversammlung des Musikvereins, hat man die Umbenennung beschlossen. Gegründet worden ist das Orchester 1967 als "Vereinigtes Blasorchester Wismut Aue". Vom neu gegründeten Verein "Blasorchester der Stadt Aue" wurden die Instrumente des Betriebsorchesters 1990 übernommen und Mitte der 90iger Jahre hat das Orchester sein neues Zuhause im Kulturhaus "Aktivist" in Bad Schlema gefunden und heißt seitdem "Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema".

Nun hat sich die Gelegenheit ergeben durch die Fusion auch Aue wieder mit im Namen zu tragen. "Damit schließt sich der Kreis in unserer über 50-jähirgen Geschichte", sagt Präsident Thomas Schaumberger. Mit der Umbenennung wolle man auch nach außen tragen, dass man stolz ist, das Blasorchester für die größte Stadt im Erzgebirge zu sein. Eigentlich stand jetzt am 25. April das traditionelle Frühjahrskonzert des Bergmannsblasorchester Aue-Bad Schlema im Kulturhaus "Aktivist" im Auftrittsplan. Dort wäre man erstmals unter dem neuen Vereinsnamen aufgetreten. Doch das ist aufgrund der aktuellen Lage und der damit verbundenen Einschränkungen leider nicht möglich.

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