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Bergstreittag 2020 nicht in gewohnter Form möglich

Bergstreittag Berggottesdienst soll im TV übertragen werden

Schneeberg. 

Schneeberg. Den traditionellen Schneeberger Bergstreittag wird es am 22. Juli in der gewohnten Form nicht geben können - laut der Corona-Schutzverordnung sind Großveranstaltungen bis vorerst August untersagt. Da der Bergstreittag in der Geschichte Schneebergs ein sehr wichtiger Tag ist, will man nicht komplett auf die Tradition verzichten. Gerade in der jetzigen Zeit sei ein Blick in die Vergangenheit hinsichtlich menschlichen Zusammenhalts wichtiger denn je, heißt es von der Stadtverwaltung.

Bergsteigergottesdienst als Höhepunkt

Die Schneeberger sind überzeugt, dass man die Krise trotz Beschränkungen, wie schon die Vorfahren, im Geiste gemeinsam überstehen wird. Man hat sich zusammen mit dem Kirchenvorstand St. Wolfgang, dem Musikkorps der Bergstadt Schneeberg, der Schneeberger Bergkapelle, den Posaunenbläsern St. Wolfgang und der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" als Mitgestalter des Bergstreittages entschlossen, dass der Berggottesdienst als elementarster Bestandteil der traditionellen Höhepunkte stattfinden wird. Allerdings gilt auch hier: in diesem Jahr ist alles anders. "Wir werden den Berggottesdienst unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchführen, weil es anders einfach nicht realisierbar ist", erklärt Bürgermeister Ingo Seifert. Und da die Menschen diesmal nicht in der Kirche dabei sein können, wird es am 22. Juli 19 Uhr eine Live-Übertragung im TV geben. "So haben die Leute die Möglichkeit, sich den Berggottesdienst von zuhause aus anzuschauen", sagt Seifert: "Wir verzichten bewusst auch auf eine Bergparade, weil dann die Menschen unweigerlich an die Straße strömen." Und in dem Moment könnte man die Vorgaben und Regeln nicht einhalten.

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