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Das Stollenrezept stammt vom Großvater

Tipp Süßer Start in die kalte Jahreszeit

Oberwiesenthal. 

Oberwiesenthal. Die ersten Lebkuchen und Stollen liegen bereits in den Regalen. Meist kommen diese von Großproduzenten, die bereits in den frühen Sommermonaten ihre Produktion starten. Bei den traditionellen Handwerksbetrieben im Erzgebirge sieht dies etwas anders aus.

Beispielsweise bei der Konditorei und Bäckerei Schmiedl in Oberwiesenthal. Dort beginnt die Stollensaison etwas später, nämlich im Oktober. "Wenn es noch warm ist, haben unsere Kunden keinen Appetit auf Stollen und Lebkuchen. Erst im Herbst steigt die Nachfrage. Richtig zu tun bekommen wir, wenn es bis in die tiefen Lagen schneit - dann kehrt bei den Leuten eine dazugehörige Weihnachtsstimmung ein", weiß  Inhaberin Christiane Schmiedl-Gahler.

Die Konditormeisterin bäckt die Stollen und Lebkuchen nach traditionellen Rezepten, die schon ihr Großvater verwendet hat. Ab dem 16. Jahrhundert blühte vor allem Dresden als Stollen-, oder Striezelstadt auf. In dieser Zeit muss die Köstlichkeit auch ins Erzgebirge gelangt sein. Heute ähnelt dem damaligen Backwerk nur noch wenig. Dennoch machen die guten Zutaten den Stollen nicht nur zu einer Köstlichkeit, sondern auch zu einer Kalorienbombe. Dabei haben 100g Stollen nur ungefähr so viel Kalorien wie die gleiche Masse an Butterkeksen -ungefähr 430 kcal.

Stollenverkostung zum Tag der Deutschen Einheit

Das stört Christiane Schmiedl-Gahler wenig. "Man isst den Stollen ja nicht das ganze Jahr, sondern nur zur Weihnachtszeit. Viele Kunden kaufen ihn auch schon vorher und schneiden ihn wirklich auch erst zu Heiligabend an." Kurzentschlossene haben die Möglichkeit das Sortiment der Bäckerei und Konditorei Schmiedl zu kosten. Zum morigen Tag der Deutschen Einheit findet in den Räumlichkeiten direkt am Marktplatz von Oberwiesenthal eine kostenlose Stollen- und Lebkuchenverkostung statt.



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