Diese Möbel aus Zschopau faszinieren nicht nur die Ministerin

Gründerinnenpreis Zschopauer Unternehmerin in der engeren Auswahl

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Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (li.) besuchte in Zschopau Unternehmerin Alexandra Hähnel. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Prominenten Besuch hat vor wenigen Tagen Alexandra Hähnel erhalten. Bei der Zschopauerin, die einen Laden für besondere Möbel aus Asien führt, schaute Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping vorbei. Obwohl die Politikerin nach eigenen Angaben eine Vorliebe für solche Möbel hat, kam sie nicht als Kundin. Stattdessen überreichte sie Alexandra Hähnel ein Präsent. Anlass dafür war der sächsische Gründerinnenpreis 2018, für den sich mehr als 50 Unternehmerinnen beworben hatten. Die Zschopauerin gehörte dabei zu den sechs, die es in die engere Auswahl schafften.

Das muss doch auch anders gehen

"Toll, was sie hier alles haben. Ich liebe solche Naturmöbel, weil sie immer eine Geschichte zu erzählen haben", zeigte sich Petra Köpping beeindruckt von der Geschäftsidee, die bei Alexandra Hähnel eher zufällig geweckt wurde. Weil sie und ihr Ehemann bei der Einrichtung lange und beschwerlich nach passenden Möbeln aus Wurzelholz suchen mussten, dachten sie sich: "So etwas muss doch auch günstiger aus Asien hierher zu bekommen sein."

Von Thailand fasziniert rief sie einen Onlineshop ins Leben

Also rief Alexandra Hähnel zunächst einen Onlineshop und im Juli 2016 auch ihren Laden ins Leben. Dieser heißt Kinaree - in Anlehnung an eine thailändische Fabelgestalt. "Thailand fasziniert uns wegen seiner Aura, der Leichtigkeit, der Natur, dem Wetter, der Menschen", sagt die 29-Jährige, die stets dort ihren Urlaub verbringt.

Seit der Firmengründung bestellt sie in Asien aber auch Möbel. Während aus Thailand vorrangig Teile aus Akazienholz oder Bambus bezogen werden, kommt die Teak-Ausstattung (Wurzelholz) aus Indonesien. Kundenanfragen gibt es von überall, doch die Nachfrage sei auch in Zschopau groß. Hier will die Unternehmerin bleiben. "Unser Ziel ist, dass sich in Zschopau etwas bewegt, damit unser Kind hier eine Zukunft hat."