Ein Blick in die mögliche Zukunft

Kita-Studie Gemeinderat zieht Neubau von Weißbacher "Knirpsenland" in Betracht

Amtsberg. 

Amtsberg.An der Kita "Knirpsenland" im Amtsberger Ortsteil Weißbach soll in Kürze eine Rettungstreppe gebaut werden, um die geforderten Sicherheitsvorkehrungen zu erfüllen. Andere große Investitionen plant die Gemeinde in diesem Objekt allerdings vorerst nicht. Stattdessen wird der Neubau der Kita in Betracht gezogen, die einhergehen könnte mit der Lösung eines zweiten Problems: die Neugestaltung der Ortsmitte. Dort wurde das ehemalige Rathaus bereits abgerissen. Die alte Schule könnte bald folgen, sodass Platz da wäre für eine neue und vor allem moderne Kita. "Momentan ist das nur eine Vision", betont Bürgermeister Sylvio Krause, der gleichzeitig sagt, dass solch ein Projekt derzeit nicht zu finanzieren sei.

Studie soll Neubau mit Zahlen unterlegen

Allerdings sollen Möglichkeiten geprüft werden, wie der Neubau gefördert werden könnte. In "zwei, drei oder vier Jahren" könnte es dann ernst werden. Um aber schon jetzt den Gemeinderäten und der Bevölkerung eine Vorstellung zu vermitteln und das Ganze mit Zahlen zu hinterlegen, ist eine Studie in Auftrag gegeben worden.

Neubau könnte bis zu 160 Kindern Platz bieten

Das Architekten-Ehepaar Stefanie und Carsten Weiße stellte daraufhin im Gemeinderat ein Konzept inklusive eines Modells vor, wie das "Knirpsenland" eines Tages aussehen könnte. Aufgeteilt in zwei große Gebäudeflügel, in deren Mitte sich ein Innenhof befindet, soll die moderne Einrichtung bis zu 160 Kindern Platz bieten. Wichtig war den Architekten zudem eine bessere Vernetzung des Geländes durch Wege. In der Studie finden außerdem ein großer Spielplatz für die Öffentlichkeit sowie Parkflächen Berücksichtigung. Zu der Kita, die knapp 5,5 Millionen Euro kosten würde, kämen mit dem Außengelände noch einmal rund 700.000 Euro dazu.