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Erzgebirge: Aufruf zur Unterstützung des Gesundheitsamtes

Pandemie Die Gesundheitsämter sind vielerorts mit ihrer Arbeit längst an der Kapazitätsgrenze angekommen

Erzgebirge. 

Erzgebirge. Der FDP Kreisverband Erzgebirge fordert Städte und Gemeinden auf, mit aktuell unterbeschäftigtem öffentlichen Personal das Gesundheitsamt zu unterstützen. Dazu erklärt Ulrike Harzer, Kreisvorsitzende:

"Die Gesundheitsämter sind vielerorts mit ihrer Arbeit längst an der Kapazitätsgrenze angekommen. Kein Wunder, denn für die intensive Kontaktverfolgung wie bei dieser Großpandemie sind sie personell nicht ausreichend aufgestellt. Auf der anderen Seite kann ein Teil der Mitarbeiter von geschlossenen kommunalen Kultur- und Freizeiteinrichtungen mindestens bis Ende November keiner Beschäftigung mehr am bisherigen Arbeitsort nachgehen. Wir fordern daher den Landkreis und die Kommunen auf, zu prüfen, ob aktuell unterbeschäftigte Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes die Gesundheitsämter im Erzgebirgskreis auf freiwilliger Basis personell unterstützen können. Diese Mitarbeiter könnten das Team im Gesundheitsamt beispielsweise bei der Kontaktverfolgung sowie anderen Tätigkeiten zu unterstützen, um die Fachexperten zu entlasten. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Bekämpfung der Pandemie zurzeit alleroberste Priorität hat."