Französischer Fotograf erzählt Lebensgeschichten

Kunst Neue Ausstellung im Oelsnitzer Heinrich-Hartmann-Haus

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Galerieleiter Alexander Stoll ist stolz, einmal eine etwas andere Ausstellung in der Galerie zeigen zu können. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Zeitgenössische Kunst entdecken, das ist in der Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz möglich. Dort beginnt am Sonntag 16 Uhr eine öffentliche Führung. Aktuell zu sehen ist eine Ausstellung mit Fotografien von Frédérick Carnet und Texten von Hélène Salmon Delaure.

Galerieleiter Alexander Stoll macht neugierig: "Der aus Frankreich stammende Künstler, der erst seit zwei Jahren in Hohenstein-Ernstthal lebt, hat sich umgeschaut, ist aufs Hartmannhaus aufmerksam geworden und hat sich vorgestellt", erzählt Stoll, der von künstlerisch ambitionierter Fotografie spricht, mit der Frédérick Carnet auf einer anderen Ebene auch eine Geschichte erzählt. Fotografie ist eine Sprache, sagt auch der Künstler.

Den eigenen Lebensweg fotografisch festhalten

"In zehn Serien erzählt Carnet seinen Lebensweg der letzten neun Jahre, der ihn weggeführt hat von Paris und den Großstädten, wo er lange als Auftragsfotograf tätig war", erklärt Stoll. Und er fügt hinzu: "Der ganze Glamour war nicht seins und er ist auf Wanderschaft gegangen." Diesen Weg hat er fotografisch festgehalten und dokumentiert. Für den Betrachter ist es ein Erlebnis, die Bilder zu betrachten. Frédérick Carnet schafft es, die Leute mitzunehmen auf seine persönliche Reise und das, was ihn bewegt hat, zu vermitteln.

Die Ausstellung im Hartmannhaus trägt die Überschrift "Chroniken des Absoluten. 10 Serien eines Fotografen. 10 Schritte. Ein Weg." Zu sehen ist diese bis 27. Mai. Geöffnet hat die Galerie immer donnerstags 9 bis 17 Uhr, freitags und an beiden Wochenendtagen jeweils von 14 bis 18 Uhr. Zu Himmelfahrt am 10. Mai bleibt das Hartmannhaus geschlossen.