Jetzt greift Plan B

Sanierung Fördersatz für Arbeiten im Bergbaumuseum auf 100 Prozent gestiegen

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Bei den anstehenden Umbau- und Sanierungsarbeiten im Bergbaumuseum Oelsnitz gibt eine positive Nachricht - bisher ist man von einem Fördersatz in Höhe von 75 Prozent ausgegangen - jetzt hat es die förderrechtliche Zustimmung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gegeben, dass 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben förderfähig sind. Das Kostenbudget liegt bei rund 17, 3 Millionen Euro.

Neue Ausschreibung verschiebt Baustart um ein Jahr

Ein Punkt wirft den Plan allerdings um: man hat für den erweiterten Rohbau, den man ausgeschrieben hat, keinen Auftragnehmer gefunden. Zuerst gab es keine Bieter und nach Verlängerung der Frist lag ein Angebot vor, was fast 60 Prozent über den geplanten Kosten lag. Jetzt setzt man auf Plan B hinsichtlich der Landessaustellung 2020. Projektleiter Matthias Meyer, der Beigeordnete Andreas Stark und Museumsleiter Jan Färber (v.li.) müssen umplanen - das Los wird jetzt in veränderter Form neu ausgeschrieben, was den Baustart um ein Jahr verschieben wird.