Mit dem Glücksrad gegen Blutkrebs aktiv werden

Jubiläum Stefanie Pramhas setzt auf Prävention

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Auch Silvio Hänel drehte am Glücksrad und Stefanie Pramhas freute sich, dass er sich registrieren lassen wollte. Foto: Ilka Ruck

Marienberg . Am Samstag feierte Marena Physio Aktiv in Marienberg das fünfjährige Jubiläum ihres Milon Gesundheitszirkels. Viele Gäste waren gekommen und freuten sich mit Stefanie Pramhas über die erfolgreichen Jahre. Als Physiotherapeutin setzt Stefanie Pramhas mit ihrem Team vor allem auf Prävention und sagt: "Ich habe mich vor fünf Jahren für den Milonzirkel entschieden weil ich erreichen wollte, dass die Patienten, die sich nur passiv bei mir behandeln lassen, ihre Fitness durch aktives Training erweitern." Auch deshalb hat die Therapeutin erst kürzlich mit einem Scan-System milonizer, einem biometrischen Erkennungssystem, das automatisch und sekundenschnell die Körpermaße eines Trainierenden ermittelt, Spitzentechnologie für ihr Studio angeschafft. Doch auch sozial ist Stefanie Pramhas engagiert. So lockte am Samstag ein Glücksrad die Besucher an. Dreimal drehen kostete einen Euro und dieses Geld wurde an den Verein "Das Erzgebirge gegen Blutkrebs e.V." gespendet. Franziska Fiedler, Sindy Rekowski und Steffen Clausner sind Mitglieder im Verein und warben im Marena unter dem Motto "Lebensretter gesucht" um Registrierungen. "Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. Deshalb ist unsere Bitte 'lasst euch typisieren'. Viele sagen im Vorfeld 'mich betriffst ja nicht', bis es dann doch einmal ernst wird", so die Ehrenamtler. Für Stefanie Pramhas steht fest: "Mir selbst liegt viel an der Typisierung da wir Bekannte und auch Patienten im Zirkel haben, die betroffen sind. Es gibt noch genügend Potential, da viele noch nicht registriert sind. Unser Team hat sich vor zwei Jahren komplett registrieren lassen. Außerdem absolvieren wir Spendenläufe, um zu helfen.