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Neue Wege und Tradition werden vereint

Programm Zschopau feiert Schloss- und Schützenfest diesmal mit Großer Bühne und Schützenappell

Zschopau. 

Zschopau. Mit der 725-Jahr-Feier hat die Stadt Zschopau im vergangenen Sommer neue Maßstäbe gesetzt. Von den Hochseilartisten der Gebrüder Weisheit über das DJ-Duo Stereoact bis hin zu weniger bekannten Künstlern aus der unmittelbaren Umgebung haben zahlreiche Mitwirkende ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das viele der Tausenden Besucher noch immer vor Augen haben. Daran anzuknüpfen, dürfte sicherlich schwer fallen, zumal ein großes Jubiläum immer etwas Besonderes ist. Dennoch will die Motorradstadt auch in diesem Jahr ein möglichst großes Publikum in Feierlaune versetzen. Gelegenheit dazu bietet das Schloss- und Schützenfest, das vom 24. bis zum 26. August gefeiert wird.

"Neue Wege beschreiten, ohne an der Tradition zu rütteln"

"Das Programm sieht diesmal etwas anders aus als bei den Schloss- und Schützenfesten in den Jahren zuvor", blickt Christiane Schlegel voraus. Die Leiterin des Kultur- und Tourismusbetriebs, die im Vorjahr viel zur Organisation der 725-Jahr-Feier beigetragen hat, spielt auf einige Änderungen an. Neue Wege beschreiten, ohne an der Tradition dieser großen Veranstaltung zu rütteln- so lässt sich der Zschopauer Plan wohl am besten beschreiben. "Man sollte immer mal wieder etwas Neues ausprobieren", ergänzt Christiane Schlegel. Unter anderem ist dabei der zentrale Veranstaltungsort gemeint, der sich nicht mehr allein im Hof von Schloss Wildeck befinden wird. "Wir platzieren die große Bühne diesmal auf dem Markt neben dem Sparkassengebäude", erklärt die Mitorganisatorin. Zahlreiche Musiker und Bands, darunter vor allem lokale Vertreter, werden dort im Laufe der drei Tage Kostenproben ihres Könnens abliefern.

Kein Schlossfest ohne Schloss

Natürlich werde das Schloss aber weiterhin eine große Rolle beim gleichnamigen Fest spielen. "Dort wird diesmal der mittelalterliche Verein Eysenkraut aus Lauchhammer für ein ganz besonderes Flair sorgen", verspricht Christiane Schlegel ein buntes Treiben mit Künstlern aus längst vergangenen Zeiten. Der Vorplatz direkt nebenan wird zudem weiterhin fest in der Hand der Schützen bleiben, die dort beim alljährlichen Vogelschießen ihren König ermitteln. Zu festgelegten Zeiten werden die Kanonen abgefeuert. Höhepunkt stellt am Sonntag ab 14 Uhr ein Schützenappell auf dem Marktplatz mit dem Schalmeienorchester Plauen und den beteiligten Schützenvereinen dar. Dieser Appell ersetzt den Festumzug, der diesmal nicht auf dem Programm steht.



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