Sachsengespräch: Zweite Runde startet in Annaberg

Einladung Ministerpräsident Kretschmer und Kabinett kommen erneut ins Erzgebirge

Annaberg-B. 

Annaberg-B./Dresden. Am 21. Januar startet in Annaberg-Buchholz die zweite Runde des "Sachsengesprächs". In der Festhalle der Stadt sind die Bürger des Erzgebirgskreises ab 19 Uhr wieder zum Gedanken- und Ideenaustausch mit sächsischen Politikern eingeladen. Der Schwerpunkt liegt diesmal auch darauf, was sich seit dem letzten Gespräch verändert hat.

Diesmal werden neben Ministerpräsident Kretschmer Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, Sozialministerin Barbara Klepsch, Integrationsministerin Petra Köpping und Justizminister Sebastian Gemkow dabei sein. Vom Wirtschaftsministerium wird Staatssekretär Hartmut Mangold dort sein, vom Landwirtschaftsministerium Frank Pfeil. Dirk Diedrichs vertritt als Amtschef das Finanzministerium. Außerdem werden Horst Kretzschmar (Landespolizeipräsident) sowie Béla Bélafi (Abteilungsleiter im Kultusministerium) anwesend sein.

Verantwortliche freuen sich auf Austausch

Die Bürgerinnen und Bürger im Erzgebirge können am 21. Januar vor allem eine Rückmeldung geben, was sich seit dem letzten Gespräch verbessert hat oder welche Probleme immer noch bestehen. Der Ministerpräsident selbst blickt zufrieden auf das vergangene Jahr: "Mehr Polizisten wurden eingestellt, um für Sicherheit im Land zu sorgen. Das umfangreiche Bildungspaket für mehr Lehrer ist auf dem Weg, die Kommunen erhalten Geld, um deren Verwendung sie vor Ort selbst entscheiden. Beim Breitbandausbau sind wir einen großen Schritt vorangekommen." Er freue sich auch auf den erneuten Austausch mit den Menschen in der Region. Er betonte darüber hinaus, dass viele Sachsen die Gesellschaft mitgestalten wollen und es noch immer einiges zu tun gibt.

Auch der erzgebirgische Landrat Frank Vogel freut sich auf die Veranstaltung: "Es ist richtig und wichtig, dass wir in Offenheit über Dinge reden oder auch streiten, wie wir Veränderungen bewirken und annehmen können. Als Landrat habe ich bei jedem Termin im Landkreis den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Diese Gespräche waren und sind für mich immer sehr wichtig." Er rief dazu auf, den Dialog weiter fortzusetzen und die Denkanstöße im täglichen Leben aufgenommen würden.

Um diese Themen soll es gehen

Die Bandbreite der möglichen Themen zum Gespräch in der Festhalle ist laut einer Pressemitteilung der Staatskanzlei groß: Von Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Wirtschaft, Breitbandausbau, Wirtschaft, Medizin und Soziales bis hin zu Kultur, Finanzen, Justiz, Landwirtschaft und Umwelt seien alle Anregungen willkommen. Eine Anmeldung ist für Interessierte nicht erforderlich.