So sieht "Schnitzkunst mit Weltklasse" aus

AUSSTELLUNG Weihnachtszeit im Schwarzenberger Museum

so-sieht-schnitzkunst-mit-weltklasse-aus
Astarbeiten von Harry Schmidt im Perla Castrum.Foto. Armin Leischel

Schwarzenberg. Im Weihnachtsprogramm des "Perla Castrum" können sich die Besucher im Schloss auf die besinnliche Zeit einstimmen. Das Museum lädt in der Zeit noch bis zum 28. Januar 2018 zum Besuch der Weihnachtsausstellung "Harry Schmidt - Schnitzkunst mit Weltklasse" ein.

Umringt von Holzspänen aufgewachsen

Der Schwarzenberger Ehrenbürger Harry Schmidt wäre in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden. Am 1. September 1927 im waldreichen Erzgebirge in Bermsgrün geboren und aufgewachsen, drückte er seine Verbundenheit zur Heimat in zahlreichen Schnitzereien aus. Der Sohn eines Landwirtschaftsbesitzers und Waldarbeiters besuchte von 1934 bis 1944 die Volksschule in Bermsgrün und wurde von seinem Großvater an den Umgang mit Holz herangeführt. Der Großvater nahm Harry oft mit in seine Tischlerei. Dort konnte er nach Herzenslust werkeln, wenn es auf dem Feld gerade mal nichts zu tun gab. Harry wuchs buchstäblich umringt von Holzspänen auf.

Ob Bergmann, Waldarbeiter oder Astmännel - die Besucher werden über die zahlreichen Arbeiten des Schnitzers staunen. Von fantasievoll gestalteten Astarbeiten bis zu filigranen Miniaturschnitzereien werden Bergbaugeschichte und traditionelles Handwerk lebendig.

In der öffentlichen Führung am 17. Dezember um 14.30 Uhr lernen die Besucher den Schnitzer Harry Schmidt und sein Lebenswerk bei einem Rundgang durch die Weihnachtsausstellung näher kennen.