Symposium: Hier wird Aue ertastbar gemacht

kunst Holzbildhauer stellen Entwürfe vor

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Robby Schubert, Paul Brockhage, Hartmut Rademann und Tobias Michael (vorn v.li.) sowie Peter Eberlein (hinten li.) und Detlef Jehn (hinten re.) lassen in diesem Jahr beim Holzbildhauer-Symposium die Späne fliegen. Foto: R. Wendland

Aue. Die Stadt Aue setzt die Tradition der Holzbildhauer-Symposien im Stadtgarten fort. Die Akteure der Künstlergruppe Exponart haben jetzt die Entwürfe vorgestellt, die im Rahmen des Symposiums vom 28. Mai bis 1. Juni umgesetzt werden sollen. Ob eine Holzfigur für die Stadtwerke Aue, die Peter Eberlein erarbeitet oder eine Pilgerfigur, die in der Bahnhofstraße ihren Platz finden soll.

Kita-Erweiterung und Drachenbank

Der Künstler Robby Schubert sagt: "Die Figur wird rund zwei Meter hoch und hält einen Pilgerstab aus Edelstahl in der Hand." Für die Ortspyramide Alberoda sollen vier Felder gestaltet werden. Dort legen Detlef Jehn und Friedhelm Schelter Hand an. "Es werden erzgebirgische Motive, wie Holzfäller und Pilzsucher eine Rolle spielen", erklärt Jehn. Die Felder dienen dazu, die Zwischenräume der Pyramide zu verkleiden. So kann das gute Stück ganzjährig stehenbleiben.

Paul Brockhage hat sich Gedanken zur Erweiterung eines Spielgerätes in der Johanniter-Kindertagestätte "Kinderland" gemacht. Die Stadt Aue für blinde Menschen ertastbar machen, dieser Aufgabe stellt sich Tobias Michael. Hartmut Rademann hat eine Drachenbank entworfen.

Mit Thomas Lüscher haben die Auer diesmal einen Gast aus der Schweiz beim Holzbildhauer-Symposium.