Wiederbelebung des "Weißen Hirschs" in den Startlöchern

Kulturzentrum Fördermittelbescheid für den Umbau überbracht

Der Weiße Hirsch wird in zum Kultur- und Begegnungszentrum umgebaut. Foto: Jan Görner

Großrückerswalde. Der Ort bekommt ein Kultur- und Begegnungszentrum. Dafür wird der ehemalige Brauereigasthof "Weißer Hirsch" umgebaut. Dieser hatte schon während der Sanierungsarbeiten im Kindergarten als Ausweichdomizil gute Dienste geleistet. Seit dem steht er leer. Etwa 504.000 Euro wird der Umbau kosten.

Diese Woche überbrachte der Staatssekretär Herbert Wolf vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft persönlich den Bescheid über die Fördermittel, die der Freistaat dafür zur Verfügung stellt. Demnach fließen knapp 358.000 Euro aus dem Programm "Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum" nach Großrückerswalde. Für den Bürgermeister Jörg Stephan ist das ein Riesenbatzen, der zur Belebung des Ortes beitragen wird. "Wir sind froh über das Engagement des Freistaat für uns als ländlicher Raum", sagte er.

Zu den Sanierungsarbeiten zählen der Innenausbau einschließlich verschiedener Einbauten, die Erneuerung der großflächigen Verglasungen inklusive des Sonnenschutzes, die Aufarbeitung der Eingangstür, die Sicherung des Hinterausgangs, der Einbau eines Tores im Untergeschoss sowie die Erneuerung der Fassade einschließlich der Dachüberstandsflächen.

Die noch im "Weißen Hirsch" befindlichen Braukessel bleiben nicht nur erhalten. Sie werden reaktiviert. Später soll hier zu verschiedenen Anlässen sogar wieder Bier gebraut werden. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer und sollen, wenn nichts Unvorhersehbares dazwischen kommt, schon im Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein.